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Trotz seiner massiven Kritik an den Vereinsärzten des Bundesligisten Werder Bremen halten die Hanseaten weiter an Ivan Klasnic fest. Die Norddeutschen verzichten auf eine Suspendierung des Kroaten, dessen Engagement in Bremen vertragskonform bis zum Saisonende weiterläuft.
Lesen Sie bei RP ONLINE die Pressestimmen zum Fall Klasnic.
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Weser Kurier: "Der lange Weg zum Frieden - Es war ein Friedensschluss mit einem Anlauf von kurz nach neun Uhr morgens bis halb fünf am Nachmittag. (...) Er kam daher in Form von zwei Presseerklärungen, die sich genauso anhörten und lasen wie zwei Presseerklärungen, in denen stundenlang an jedem Wort gefeilt worden war, um die Risse in einem arg zerrütteten Verhältnis zu kitten.(...) Fehler hier gegen Fehler dort - was sich in der Endabrechnung folglich neutralisierte. Und so bleibt Ivan Klasnic Werderaner, völlig ohne Sanktionen."
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Hamburger Morgenpost: "Alles wieder gut! - Das Kriegsbeil wurde begraben, die Friedenspfeife gereicht: (...) Beide Parteien, so scheint es, sind sich auf halber Strecke entgegengekommen."
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Bild: "Fauler Frieden mit Klasnic - Plötzlich war also alles nur ein Missverständnis...In den nächsten Tagen soll nun angeblich sogar über eine Vertragsverlängerung verhandelt werden. Als wäre nichts gewesen..."
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Rheinische Post: "Für den Deutschen Fußball-Bund sind Schmerzmittel kein vorrangiges Thema. Als der DFB im Juli sein verbessertes Antidopingprogramm vorstellte, wies der Mediziner Wilfried Kindermann nur darauf hin, dass der Gebrauch von Schmerzmitteln in der Gesellschaft weit verbreitet sei. Zum Verbot der Mittel im Sport rief er nicht auf."
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Tagesspiegel: "Am Ende der heilen Welt - Bislang galt Werder Bremen immer als eine Art Idyll in der schonungslosen Welt des Profifußballs. Nun ist die vermeintlich heile Welt in ihren Grundfesten bedroht, und das bis weit über die Bremer Stadtgrenzen hinaus. (...) Es werde sogar erwogen, den auslaufenden Kontrakt mit dem 28-jährigen Klasnic zu verlängern, beteuerten die Bremer Bosse. Das erscheint angesichts der Heftigkeit der vom kroatischen Nationalstürmer offensiv verbreiteten Vorwürfe aber eher unwahrscheinlich."
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Kölner Stadtanzeiger: "Klasnics Verhältnis zu Werder zerrüttet - Eine sportliche Zukunft bei Werder jedenfalls scheint für Ivan Klasnic bei seinem Klub schwer vorstellbar. Es sei denn, seine Vorwürfe erweisen sich als korrekt und der Verein trennt sich von seinen Ärzten. (...) Sein Vertrag an der Weser läuft zum Saisonende aus, und auch die finanziellen Vorstellungen beider Seiten liegen offenbar weit auseinander."
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Stern: "Klar ist nach diesen turbulenten vier Tagen an der Weser nur eines: Gewinner gibt es in der unfassbaren "Causa Klasnic" bei der es um zwei womöglich vermeidbare Nierentransplantationen, um vermeintlichen Ärztepfusch - und vor Gericht um Schmerzensgeld sowie Schadensersatz in Höhe von rund 1,4 Millionen Euro geht keine. Nur zwei Verlierer! Ein Arzt, bei etlichen Werder-Profis nicht sehr beliebt, der angeklagt ist und eventuell darauf kommen könnte, dass seine Zeit als Werder-Mediziner abgelaufen ist. Und natürlich Klasnic selbst, der möglicherweise mit für ihn fatalen gesundheitlichen Folgen falsch behandelt wurde und sich ein Leben lang um seine Gesundheit sorgen muss."
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Frankfurter Rundschau: "Schmerzgrenze erreicht - Schmerzlos sind die Sportler, die ihr körpereigenes Warnsystem ruhig stellen. Schmerzlos sind aber auch die Ärzte, die diese Medikamente bedenkenlos verschreiben oder spritzen, obwohl sie wissen, dass sie ihren Patienten bestenfalls kurzfristig helfen, ihnen langfristig aber mit Sicherheit schaden. Und schließlich steigert die chemisch unterstützte Freiheit von Schmerzen doch wohl auch die Leistungsfähigkeit. Und das wird Doping genannt."
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DerWesten.de: "Der schmutzige Fall Bremen/ Klasnic - Eine Kardinalfrage in diesem Zusammenhang lautet, ob das Bundesliga-Business nur unter dem Einfluss von Schmerzmitteln zu ertragen ist. (...) Ist dies nur der Gipfel der medizinisch fragwürdigen Machenschaften?"
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11 Freunde: "Waffenstillstand an der Weser"