Es war sein letztes Spiel für Werder Bremen: Spielmacher Diego hat sich mit dem DFB-Pokal aus Deutschland verabschiedet.
Mit dem goldenen Pott in den Händen feierte der Brasilianer, der zu Juventus Turin wechselt, mit den Fans.
Beim Champions-Dinner nach dem 1:0 gegen Bayer Leverkusen feierte der Brasilianer an einem Tisch mit Landsmann Naldo.
Später wurde er von Sportdirektor Klaus Allofs verabschiedet - mit einer der Eckfahnen, die Diego nach seinen Toren gerne umtritt.
Wenige Stunden zuvor war Diego mittendrin, als Kapitän Frank Baumann den DFB-Pokal Richtung Berliner Nachthimmel reckte.
Kurz darauf durfte Diego selbst den Pott heben.
Seine Bremer Mitspieler freuten sich mit dem Spielmacher.
Der wollte den Pokal gar nicht mehr hergeben.
Auf seiner Ehrenrunde durchs Olympiastadion jubelte Diego am längsten.
Gab den DFB-Pokal aber schließlich doch an Naldo weiter.
Für Diego war es der erste und einzige Titel, den er in Deutschland gewann.
Das Tor von Mesut Özil bereitete Bremens Nummer zehn vor, indem er drei Gegenspieler auf sich zog und den 20-Jährigen mustergültig bediente.
Ohnehin konzentrierten sich die Leverkusener am meisten auf Diego.
Kein Wunder: In 84 Bundesliga-Spielen schoss der 24-Jährige 38 Tore.
In Berlin glänzte er als Vorbereiter, jubelte Sekunden nach dem Siegtreffer mit Torschütze Özil und Sebastian Boenisch (rechts).
Die Fans feierten Diego im Olympiastadion immer wieder mit Sprechchören - und einem Banner, auf dem eine junge Dame dem Brasilianer viel Glück in Turin wünscht.
Diego wechselt nach drei Jahren in Deutschland für 24,5 Millionen Euro zum italienischen Rekordmeister Juventus Turin.
Beim Empfang im Bremer Rathaus half Diego kräftig mit, dass es eine feucht-fröhliche Abschiedsparty wird.