Neuer Vorstoß bei Carlos Alberto: Werder schaut sich nach Klose-Ersatz um
zuletzt aktualisiert: 29.06.2007 - 08:24Düsseldorf (RPO). Nachdem die Personalie Miroslav Klose endlich vom Tisch ist, schaut sich Werder Bremen nun verstärkt auf dem Transfermarkt um. Ein neuer Stürmer soll noch gefunden werden, zudem intensivierten die Norddeutschen ihr Werben um Carlos Alberto.
Der brasilianische Mittelfeldspieler, der auch beim Hamburger SV auf der Wunschliste steht, spielt derzeit bei Fluminense, die Transferrechte am 22-Jährigen hält aber die Investmentfirma MSI. Deren Besitzer Kia Jaroobchian bestätigte nun der Bild-Zeitung: "Werder hat uns 7,5 Millionen Euro für den Spieler geboten. Ich denke, in wenigen Tagen wird die Sache vom Tisch sein."
Das wäre ein neuer radikaler Vorstoß in Sachen Carlos Alberto. Bislang war von Werder-Seite nur von einem Ausleihgeschäft die Rede - ein Modell, das auch der HSV bevorzugte. Nun wurde eine neue Runde im Poker eröffnet.
Werder bestätigte auf Anfrage des Sport-Informations-Dienstes (sid), sich weiter um den 22-Jährigen zu bemühen, wollte den Stand der Verhandlungen jedoch nicht kommentieren. "Wir waren wochenlang aktiv und und lassen auch jetzt nicht los", sagte Mediendirektor Tino Polster.
Neben Carlos steht auch ein neuer Angreifer auf Werders Einkaufszettel. Nach dem Abgang von Torjäger Klose zu Bayern München haben die Hanseaten wieder einen Platz im Kader frei - und auch das nötige Geld, um auf dem Markt aktiv zu werden.
Auch wenn Sportdirektor Klaus Allofs stets betont, auch mit dem derzeitigen Personal problemlos in die neue Saison gehen zu können, sondiert Bremen vden Spielermarkt. Die neuesten Kandidaten: Alfonso Alvarez (26 Jahre), brasilianischer Neu-Nationalspieler und Torjäger in Diensten des SC Heerenveen und der argentinische Nationalstürmer Mariano Pavone (22) von Estudiantes de La Plata.
Keine Rolle in den Planungen spielen die Argentinier Rodrigo Palacio, Ezequiel Lavezzi und Mauro Zarate. Sie sind zu teuer oder haben sich bereits mit anderen Klubs geeinigt. Denkbar ist allerdings auch, dass Allofs, der "keine Panikkäufe" tätigen will, noch einen Überraschungskandidaten aus dem Hut zaubert.
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