2. Bundesliga 17/18 2. Bundesliga
| 11.18 Uhr

Stuttgart auf Aufstiegskurs
VfB hat nur noch Hannover im Kopf

Stuttgart - Aue: die Bilder des Spiels
Stuttgart - Aue: die Bilder des Spiels FOTO: dpa, fdt
Einen Matchball gibt es im Fußball nicht, doch die Partie gegen Hannover 96 fühlt sich für den VfB Stuttgart genau so an: Gewinnen die Schwaben das Duell der Bundesliga-Absteiger, ist die Rückkehr ins Oberhaus perfekt.

Hannover, Hannover, Hannover – für den VfB Stuttgart gibt es in der Woche vor dem Aufstiegsduell in der 2. Bundesliga kaum ein anderes Thema mehr. "Wir können die Tabelle lesen. Die Konstellation ist für uns sehr gut", sagte Simon Terodde nach seinem Doppelpack beim 3:0 (1:0) gegen Erzgebirge Aue. "Wir haben nächste Woche ein geiles Spiel in Hannover. Da wollen wir den Aufstieg perfekt machen."

In der HDI-Arena können die Schwaben unter das Kapitel 2. Liga nach einem Jahr einen Haken setzen. Ein Sieg reicht dazu sicher. "Das wird ein schwieriges Auswärtsspiel, Hannover ist sehr heimstark. Aber wir sind selbstbewusst genug, um da auch zu gewinnen", betonte Terodde.

Mit seinen Saisontoren 22 und 23 hatte der Stürmer zuvor dafür gesorgt, dass der VfB sich gegen den zuvor formstarken Gegner trotz schwächerer Phasen keine Sorgen machen musste. "Wir haben offensiv insgesamt eine Topleistung gezeigt, aber auf der anderen Seite in einigen Momenten keinen Zugriff gehabt. Das 2:0 hat uns sehr geholfen, das in unsere Richtung zu drehen", lobte Trainer Hannes Wolf. "Er hat immensen Anteil am Erfolg und hat auch die Tore zum richtigen Zeitpunkt gemacht", sagte Sportvorstand Jan Schindelmeiser. Den Schlusspunkt zum 3:0 setzte der erneut starke Rumäne Alexandru Maxim.

So gut die Ausgangssituation ist: Trainer und Sportvorstand gaben sich alle Mühe, vor den Gefahren in den beiden verbleibenden Partien gegen Hannover und die Würzburger Kickers zu warnen. "Es ist noch nicht vorbei. Die beiden Ergebnisse aus der Hinrunde werden nicht reichen", mahnte Wolf. Gegen Hannover gab es im Hinspiel ein 1:2, Würzburg besiegte den VfB gar 3:0.

"Die Fans sollen träumen und sollen sich freuen, gerne auch euphorisch sein. Aber für uns in der Verantwortung ist es so, dass wir auf Level bleiben müssen", erklärte Wolf. Die Trainingswoche soll sich deswegen auch nicht von anderen Trainingswochen unterscheiden. Anders ist sie aber dennoch irgendwie, denn am Sonntag um 15.30 Uhr wartet laut Wolf "das vermutlich schwerste Auswärtsspiel der Liga". Womöglich auch das vorerst letzte in der 2. Liga.

(dpa)
 
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