1. Bundesliga 16/17
| 13.22 Uhr

Schürrle selbstkritisch
"Manchmal hatte ich es nicht verdient, in der Startelf zu stehen"

Fotos: Andre Schürrle – "Boyband"-Mitglied, Tuchel-Liebling, Weltmeister
Fotos: Andre Schürrle – "Boyband"-Mitglied, Tuchel-Liebling, Weltmeister FOTO: dapd
Lagos. Weltmeister Andre Schürrle sieht sich selbst nach einem verkorksten Jahr in der anstehenden Bundesliga-Rückrunde unter Druck, um sein EM-Ticket nicht zu gefährden.

"Es ist klar, dass wir bei der EM topfitte Spieler brauchen, die im Rhythmus sind. Deswegen ist es ein sehr wichtiges halbes Jahr", sagte der Offensivspieler des VfL Wolfsburg im Interview des "Kicker" (Montag).

Bei der Europameisterschaft im Sommer in Frankreich kennt Schürrle nur ein Ziel: "Den Titel holen. Wir haben die Mannschaft dazu, aber es muss noch einiges passieren, damit wir in Frankreich erfolgreich sind. Aber auch hier gilt: Ich bin optimistisch."

Mit seinen bislang durchwachsenen Leistungen für den VfL seit seinem Wechsel für rund 32 Millionen Euro vom FC Chelsea vor einem Jahr geht der 25-Jährige selbstkritisch um. "Manchmal hatte ich es nicht verdient, in der Startelf zu stehen", sagte Schürrle, den gar Zweifel an seinem Wechsel nach Wolfsburg plagten: "Man hinterfragt natürlich alles, wenn es mal nicht so gut läuft. Das habe ich auch gemacht."

Die Instagram-Fotos von Montana Yorke FOTO: Instagram

Dennoch habe er den Schritt nicht bereut. "Ich bin in diesem Fall aber immer zu der Antwort gekommen, dass es die richtige Entscheidung war", meinte Schürrle, der in den vergangenen Monaten auch öffentlich von Trainer Dieter Hecking und Manager Klaus Allofs kritisiert worden war.

(dpa)
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