1. Bundesliga 17/18
| 10.14 Uhr

Bundesliga-Verbleib möglich
Bayern entern Transfer-Hickhack um De Bruyne

De Bruyne vergibt Riesenchance in der Nachspielzeit
De Bruyne vergibt Riesenchance in der Nachspielzeit FOTO: afp, agz
Wolfsburg. VfL Wolfsburg oder Manchester City – auf diese Frage scheint sich das Transfer-Hickhack um Kevin De Bruyne nicht mehr zu beschränken. Der Belgier will offenbar viel lieber zum FC Bayern wechseln.

Innerhalb der nächsten Woche muss eine Entscheidung fallen, dann schließt das Transferfenster. Dass De Bruyne beim 1:1 seiner Wolfsburger gegen den 1. FC Köln zum vorerst letzten Mal in der Bundesliga gespielt hat, ist aus zweierlei Gründen noch nicht gesagt. Zum einen steht bereits am Freitag das Heimspiel gegen Schalke 04 an. Zum anderen bringt die "Bild" einen Deal mit dem FC Bayern ins Gespräch.

Nach Angaben der Boulevardzeitung hat De Bruynes Berater in der vergangenen Woche Kontakt zum Rekordmeister aufgenommen, es soll um einen "Zeitlupen-Transfer" gehen. Demnach könnte De Bruyne noch ein Jahr in Wolfsburg bleiben, um dann erst im Sommer 2016 nach München zu wechseln. Dafür würde er auch auf ein 20-Millionen-Euro-Gehalt wie bei ManCity verzichten.

Pressestimmen: "Zarte Titelträume" FOTO: qvist /Shutterstock.com/Retusche RPO

Ein Abgang von "Deutschlands Fußballer des Jahres" noch in dieser Transferperiode würde Wolfsburg in die Bredouille bringen, noch schnell einen Ersatz herbeizaubern zu müssen. Der Markt gäbe das her, die "Wölfe" müssten angesichts des De-Bruyne-Geldregens aber wohl mächtig drauflegen. Sein Vertrag läuft noch bis 2019.

Wie die "Bild" berichtet, sollen die Bayern dazu tendieren, erst einmal Abstand von einer Verpflichtung zu nehmen. So oder so nervt das Thema zunehmend alle Beteiligten und scheint den Spieler zu hemmen. Beim 1:1 in Köln lieferte De Bruyne eine schwache Vorstellung ab, kurz vor Schluss ließ er leichtfertig den Sieg liegen. Doch die Tage des Hickhacks sind bald gezählt. Spätestens am 31. August ist klar, für welchen Verein De Bruyne künftig spielen wird.

Ärger um Kevin De Bruyne bei Award-Verleihung FOTO: dpa, fpt
 
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