1. Bundesliga 16/17
| 14.14 Uhr

Neue Gerüchte um Transfer von De Bruyne
Allofs: "Vereine haben Kevin den Kopf verdreht"

Fotos: Kevin De Bruyne als Fußballer des Jahres ausgezeichnet
Fotos: Kevin De Bruyne als Fußballer des Jahres ausgezeichnet FOTO: afp, agz
Wolfsburg. Wechselt er, oder bleibt er? Geht er zum FC Bayern oder nach England zu Manchester City? Die Spekulationen um einen möglichen Abgang von Deutschlands Fußballer des Jahres, Kevin De Bruyne, beim VfL Wolfsburg reißen nicht ab.

"Ich denke, dass die Vereine Kevin den Kopf verdreht haben", sagt Manager Klaus Allofs im Gespräch mit dem Fachmagazin "kicker" und spielt auf das mögliche Top-Gehalt De Bruynes bei einem möglichen Wechsel an. "Da werden wirtschaftliche Größenordnungen kolportiert, ich verstehe es, dass Kevin es sich offenhält. Er muss sich die Angebote anhören. Ich kann nicht erwarten, dass er sagt, er will davon nichts hören."

Wolfsburg will den 24 Jahre alten Belgier nicht unbedingt verkaufen, schließt einen Transfer aber nicht kategorisch aus. Bei einem unmoralischen Angebot jenseits der 70-Millionen-Euro-Marke würden die "Wölfe" und Allofs wohl nachgeben und De Bruyne abgeben. Vorzugsweise nicht nach München, obwohl laut "kicker"-Informationen ein Wechsel zum deutschen Rekordmeister von De Bruyne favorisiert würde.

Manchester City gilt als heißester Kandidat, sollte er Wolfsburg tatsächlich noch in diesem Sommer verlassen. Laut "Goal" haben die "Citizens" ein formales Angebot über 64 Millionen Euro für den Nationalspieler beim deutschen Vizemeister und Pokalsieger hinterlegt. Für Allofs käme das nicht unerwartet: "Es sind nur noch drei Wochen, wer sich noch Chancen ausrechnet, der wird sich bemühen." Aus Belgien ist von einem 65-Millionen-Euro-Gebot zu hören. Das berichtet die Tageszeitung "Het Laatste Nieuws". Ähnliches ist aus England zu hören. Die Tageszeitung "The Guardian" berichtet, dass die nunmehr zweite Offerte für den Spielmacher des VfL Wolfsburg eine Summe von etwa 66 Millionen Euro umfasst. Dabei soll die Ablösesumme 56 Millionen betragen, hinzu kommen etwa 10 Millionen Euro erfolgsabhängige Bonuszahlungen.

Wie das Blatt berichtet, soll DFB-Pokalsieger Wolfsburg ein erstes Angebot über knapp 50 Millionen Euro für den 24 Jahre alten Belgier vor wenigen Tagen abgelehnt haben. Offiziell bestätigt wurde das jedoch nicht. 

Offensivspieler de Bruyne besitzt in Wolfsburg noch einen Vertrag bis 2019, doch ein früherer Abschied scheint wieder wahrscheinlicher. Einen Wechsel zu ManCity könnte Trainer Dieter Hecking, der am Wochenende bis 2019 verlängerte, gleichwohl nicht nachvollziehen: "Bei aller Wertschätzung für Manchester City: Es wäre etwas anderes für mich, wenn Real Madrid, Bayern München oder Barcelona kommen würden, dann würde ich auch alles verstehen."

De Bruyne selbst zeigte sich zuletzt zurückhaltend und vermied ein klares Bekenntnis zu den Niedersachsen. "Was passiert, kann ich nicht sagen. Ich weiß von keinem Angebot. Wenn es ein Angebot gibt, werde ich es erfahren", sagte er dem sid: "Die Klubs entscheiden, was passiert. Wir müssen sehen, was Wolfsburg sagt."

(RPO)
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Neue Gerüchte um Transfer von Kevin De Bruyne


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.