1. Bundesliga 16/17
| 19.05 Uhr

Kriselnder Bundesligist
Wolfsburg arbeitet nicht mehr mit Allofs-Berater Petralito

VfL Wolfsburg arbeitet nicht mehr mit Allofs-Berater Giacomo Petralito
VfL-Geschäftsführer Klaus Allofs. FOTO: dpa, crj jai fux
Wolfsburg. Bundesligist VfL Wolfsburg arbeitet nicht mehr mit dem umstrittenen Berater Giacomo Petralito zusammen. Das bestätigte der Klub am Mittwoch in einer schriftliche Stellungnahme.

Zuvor hatte die "Bild" über die Trennung berichtet. Die Geschäftsführung schreibt in Abstimmung mit dem Aufsichtsrat, "dass aktuell keine Geschäftsbeziehung zwischen dem VfL Wolfsburg und Giacomo Petralito besteht. Unter den gegebenen Umständen wird der VfL Wolfsburg auch zukünftig nicht mehr mit Herrn Petralito zusammenarbeiten." Petralito selbst war am späten Mittwochnachmittag nicht zu erreichen.

Der in der Schweiz ansässige Unterhändler hatte bei Spielertransfers für den VfL gearbeitet. Zudem war er der Berater von VfL-Manager Klaus Allofs bei dessen Wechsel von Werder Bremen nach Wolfsburg.

Der VfL schreibt in der Stellungnahme zu angeblichen antimetischen Äußerungen, die Petralito im Juli in Zell am Ziller vor Bremer Journalisten getätigt haben soll: "Sollten vergleichbare Aussagen gefallen sein, distanzieren wir uns entschieden von ihren Inhalten und damit auch von ihrem Urheber Giacomo Petralito. Der VfL Wolfsburg steht für Weltoffenheit und stellt sich gegen jegliche Form von Gewalt, Diskriminierung, Rassismus und Antisemitismus." 

(dpa)
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