1. Bundesliga 16/17
| 14.19 Uhr

Werder-Coach schließt Rücktritt aus
Skripnik: "Habe die Schnauze nicht voll"

Porträt: Viktor Skripnik – Werder-Trainer, Publikumsliebling
Porträt: Viktor Skripnik – Werder-Trainer, Publikumsliebling FOTO: dpa, rwe hak
Bremen. Werder-Trainer Viktor Skripnik hat vor dem Spiel bei Mainz 05 am Samstag (15.30 Uhr) für seine emotionalen Worte nach dem 0:1 gegen Bayern München um Verständnis gebeten.

"Ich kann mich nur entschuldigen. Die Niederlage hat sehr weh getan", sagte Skripnik am Donnerstag. Gleichzeitig dementierte er mögliche Rücktrittsgedanken. "Ich bin nicht ratlos. Ich habe die Schnauze nicht voll", sagte der Trainer des Bundesligisten.

Skripnik hatte nach der fünften Pleite in Folge am vergangenen Samstag laut über seine Zukunft beim kriselnden Tabellen-16. nachgedacht. "Verlieren wir in Mainz, kommt Dortmund zu uns.
Vielleicht dann ja ohne mich. Das ist die Realität bei Werder Bremen", sagte der Ukrainer damals. 

Nun will der Coach auch nach weiteren Rückschlägen bleiben. "Wir haben am Samstag ein Spiel. Wenn wir das verlieren, haben wir am Mittwoch im Pokal das nächste Spiel. Wenn wir das verlieren, haben wir am Samstag wieder das nächste Spiel gegen Dortmund", sagte Skripnik: "Mit mir."

Auch von Bremens Geschäftsführer Thomas Eichin gab es am Donnerstag nochmals volle Rückendeckung für Skripnik. "Es gibt keine Trainer-Diskussion. Feierabend", sagte Eichin.

Trotz der fünf Niederlagen und dem Absturz auf den Relegationsplatz ist die Tendenz laut Skripnik positiv. "Jeder hat gesehen, wie sich die Mannschaft quält. Ich bin hochzufrieden, wie sie trainiert. Sie lebt. Aber natürlich stört uns die Negativserie."

(dpa)
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