Nach ISL-Konkurs: WM ist nicht gefährdet
zuletzt aktualisiert: 03.06.2001 - 14:47Hanoi (rpo). Die Austragung der Fußball-Weltmeisterschaft 2002 in Japan und Südkoreea ist durch den Konkurs der Schweizer Marketing-Agentur ISL nicht gefährdet ist. Das bekräftigte Fifa-Präsident Joseph Blatter.
Der Weltverband habe bereits im April seine eigene Marketing-Firma gegründet, die seit dem 1. Juni ihre Arbeit aufgenommen und die Aufgaben der ISL übernommen habe, erklärte Blatter während eines Besuchs in Vietnam.
"Die WM 2002 ist definitiv nicht in Gefahr. Außerdem ist die Situation nicht so negativ, wie sie in der ganzen Welt gesehen wird", erklärte der Fifa-Boss. "Zurzeit werden die Verträge der ISL mit elf Sponsoren der WM überprüft. Die Ergebnisse werden dann am 12. Juni dem Fifa-Exekutiv-Komittee vorgelegt", ergänzte Blatter. Dann wird auch die genaue Höhe des Verlustes durch den Bankrott der ISL feststehen. Nach ersten Schätzungen, so Blatter, bewege er sich zwischen 25 und 50 Millionen Mark.
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