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WM-Quali im Stade de France
Schwedens Nationalteam bereitet sich auf Terror-Szenario vor

Trauerflor: Sportwelt solidarisiert sich mit Terror-Opfern
Trauerflor: Sportwelt solidarisiert sich mit Terror-Opfern FOTO: afp, jnk ej
Stockholm. Schwedens Nationalmannschaft bereitet sich vor dem WM-Qualifikationsspiel in Frankreich am Freitag (20.45 Uhr) im Stade de France von St. Denis auch auf ein mögliches Terror-Szenario vor.

So bekamen die Schützlinge von Nationalcoach Janne Andersson nicht nur spieltaktische Direktiven, sondern auch Anweisungen, wie sie sich im Falle eines neuerlichen Anschlags in Frankreich zu verhalten haben.

"Die Spieler sollen genau wissen, was zu tun ist, wenn wir plötzlich den Rasen verlassen müssen. Genauso wie man in einem Hotel immer wissen sollte, wo sich der Notausgang befindet", sagte Janne Gustavsson, Sicherheitschef des schwedischen Fußballverbandes, der Zeitung "Aftonbladet".

Das Duell zwischen Frankreich und Schweden findet fast auf den Tag genau ein Jahr nach den Anschlägen rund um das Spiel zwischen Frankreich und Deutschland statt. Am 13. November 2015 starben rund um das Stade de France in St. Denis bei Paris vier Menschen, zwei davon waren Selbstmordattentäter, die sich in die Luft gesprengt hatten.

Ursprünglich hatten die Terroristen ihre Sprengstoffwesten in der voll besetzten Arena, Austragungsstätte des EM-Endspiels in diesem Sommer, zünden wollen. Insgesamt kamen an dem Tag nach Behördenangaben 130 Menschen bei islamistisch motivierten Terroranschlägen in Paris und Umgebung ums Leben.

(sid)
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