| 18.18 Uhr

Europas Play-offs für die WM
Italien gegen Schweden, Skibbes Griechen gegen Kroatien

Das ist Michael Skibbe
Das ist Michael Skibbe FOTO: dpa, av ss
Griechenlands Fußball-Nationaltrainer Michael Skibbe muss sich in den WM-Play-offs mit seiner Mannschaft mit Kroatien auseinandersetzen.

Kein Spaziergang auf dem Weg nach Russland: Der viermalige Weltmeister Italien muss in den WM-Play-offs Schweden ausschalten. Trainer Michael Skibbe trifft mit seiner griechischen Auswahl auf Kroatien. Dies ergab die Auslosung der vier K.o.-Duelle für die Europäische Fußball-Union (UEFA) am Dienstag in Zürich.

Die Schweden haben gegen den vermeintlich stärksten Gegner zunächst Heimrecht, Skibbe und die Griechen dürfen im Rückspiel vor eigenem Publikum spielen.

Der ehemalige Bundesliga-Trainer bezeichnete dies nach der Auslosung als "einen kleinen Vorteil. Wir sind schon sehr glücklich, die Play-offs erreicht zu haben. Kroatien hat ein offensiv starkes Team, aber wir standen zuletzt defensiv sehr gut", sagte der 52-Jährige mit Blick auf die Duelle am 9. und 12. November.

Nordirland, in der WM-Qualifikation Gruppengegner von Weltmeister Deutschland, bekommt es mit der Schweiz zu tun (9. und 12. November). Dänemark muss für das Erreichen der Endrunde 2018 (14. Juni bis 15. Juli) gegen Irland bestehen (11. und 14. November).

"Natürlich besitzt Italien eine große Geschichte. Sie haben eine sehr erfahrene Mannschaft und sind gut besetzt, aber wir werden uns darauf vorbereiten", sagte Schwedens Trainer Janne Andersson. Die Spiele finden am 10. und 13. November statt.

Entscheidend für die Zuordnung der Auslosung am Dienstag war die Weltrangliste des Weltverbandes FIFA vom 16. Oktober, in der die Schweiz als Elfter den besten Platz unter den Play-off-Teams der Europäischen Fußball-Union (UEFA) belegte. Italien folgte auf Position 15 vor Kroatien (18.) und Dänemark (19.).

Auf Grundlage der aktuellen Weltranglistenpositionen wurden auch die Lostöpfe für die Endrunden-Auslosung am 1. Dezember im Moskauer Kreml bestückt. Weltmeister Deutschland, der ebenso wie Gastgeber Russland (Gruppe A), Brasilien, Portugal, Argentinien, Belgien, Polen und Frankreich als ein Gruppenkopf gesetzt ist, droht dabei eine Hammergruppe mit einem früheren WM-Champion wie Spanien oder England. Sollte sich Italien in den Play-offs gegen Schweden durchsetzen, könnte der DFB-Auswahl auch ein Duell mit seinem Angstgegner drohen.

Regionale Kriterien spielen bei der Besetzung der Töpfe keine Rolle. Ausgeschlossen sind jedoch Gruppen mit mehr als zwei europäischen Mannschaften sowie andere Duelle von Teams aus derselben Konföderation.

(sid)
 
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