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Rumänien verpasst WM
Daums Zukunft als Nationaltrainer weiter offen

Christoph Daums Zukunft als Nationaltrainer Rumäniens weiterhin offen
FOTO: dpa, rg mr hak
Bukarest. Das Schicksal von Christoph Daum als Nationaltrainer Rumäniens wird sich frühestens Ende der kommenden Woche entscheiden.

Razvan Burleanu, der Präsident des rumänischen Fußball-Verbandes FRF, sagte am Donnerstag, dass die Technische Kommission am Montag über Reaktionen auf die gescheiterte Qualifikation für die WM 2018 in Russland beraten werde. Das Exekutivkomitee werde laut Burleanu aber erst am Donnerstag oder Freitag über die Zukunft Daums entscheiden.

"Ich bin wie alle Rumänen sehr enttäuscht, dass wir die Qualifikation verpasst haben. Das habe ich auch Herrn Daum gesagt", sagte Burleanu: "Er ist auch sehr enttäuscht, aber eines ist klar: Herr Daum ist ein Vollprofi." Der Präsident werde jede Entscheidung des Exekutivkomitees stützen, auch eine sofortige Entlassung des 63-Jährigen. Daums Vertrag endet nach dem Quali-Aus im Dezember 2017, weitere Klauseln gebe es laut Burleanu nicht.

Mit einer 0:1-Niederlage in Montenegro am Montag hatten die Rumänen ihre letzte Chance auf die Endrunde in Russland verspielt. Daum steht schon seit längerer Zeit in der Kritik, die Fans und Medien in Rumänien fordern die Ablösung des ehemaligen Stuttgarter Meistertrainers.

(sid)
 
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