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Fifa-Präsident Infantino sicher
Deutschland nimmt Confederations Cup ernst

Confed Cup: Gianni Infantino
Fifa-Präsident Gianni Infantino. FOTO: dpa, chc
Kasan. Nach der Kritik aus Russland an den Confed-Cup-Plänen von Joachim Löw hat Fifa-Präsident Gianni Infantino versucht, die Wogen zu glätten.

"Wenn Sie glauben, Deutschland nimmt etwas nicht ernst, vor allem im Fußball, dann irren Sie sich", sagte der Weltverbandschef kurz vor der Gruppenauslosung für den WM-Testlauf am Samstag in Kasan. Er sei sicher, dass der Weltmeister mit einer starken und attraktiven Mannschaft zur Mini-WM im kommenden Sommer in Russland antreten werde.

Löw hatte angekündigt, dass er das Turnier dafür nutzen will, hoch belasteten Profis eine Pause zu gönnen und stattdessen junge Perspektivspieler einzusetzen. Dies war unter anderem von Russlands Fußball-Boss und Spitzenpolitiker Witali Mutko kritisiert worden. "Es kann sein, dass es zu Experimenten kommt, weil es das letzte große Turnier vor der WM 2018 ist. Ich hoffe, dass wir alle Stars hier sehen", sagte Mutko am Samstag.

Im Vorfeld der Auslosung hatte der Vertraute von Russlands Präsident Wladimir Putin angekündigt, das Gespräch mit Löw zu diesem Thema suchen zu wollen. Infantino erklärte derweil: "Ich habe Deutschland gerade gegen Italien gesehen. Die Leute sagten, das sei eine B-Elf gewesen. Aber sie war sehr stark." Löw hatte auch bei dem Test in Mailand (0:0) in der vergangenen Woche auf viele Stammspieler verzichtet.

(dpa)
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