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BVB-Profil will lieber zur WM
Reus verzichtet wohl auf Confed Cup in Russland

Confed Cup: Marco Reus steht Teilnahme weiter kritisch gegenüber
Marco Reus will eher nicht mit zum Confed Cup fahren. FOTO: dpa, puc nic
Augsburg. Nationalspieler Marco Reus steht einer Teilnahme am Confederations Cup weiterhin eher ablehnend gegenüber. Das von ihm angekündigte Gespräch mit Bundestrainer Joachim Löw stehe aber noch aus, berichtete der Offensivspieler von Borussia Dortmund am Wochenende nach dem 1:1 in der Bundesliga beim FC Augsburg. Er sei bei dem Thema "relativ entspannt", versicherte der 27-Jährige.

"Ich werde sicherlich noch das Gespräch mit dem Bundestrainer führen. Und dann wird man einfach sehen, was das Beste für mich ist im Sommer, auch hinsichtlich der WM in Russland. Da möchte ich unbedingt dabei sein", sagte Reus mit Blick auf das bedeutende Turnier 2018.

Löw wird an diesem Mittwoch in der Frankfurter DFB-Zentrale sein Aufgebot für den Confed Cup vom 17. Juni bis 2. Juli mit acht Nationalteams benennen. Bislang hatte der Bundestrainer stets betont, dass er den Angreifer in Russland gerne dabei haben würde, weil Reus zuletzt die WM 2014 und die EM 2016 jeweils verletzt verpasst hatte.

Borussia Dortmund und der Spieler selbst tendieren wegen der Verletzungshistorie von Reus eher zu dessen Pause in diesem Sommer und einer intensiven Vorbereitung auf die kommende WM-Saison.

Reus hat seit seinem Debüt 2011 erst 29 Länderspiele bestritten. Sein letztes absolvierte der neunfache Torschütze am 29. März 2016 beim 4:1 im Freundschaftsspiel gegen Italien in München. Der BVB-Profi hat erst ein Turnier für Deutschland absolviert, die Europameisterschaft 2012 in Polen und der Ukraine.

(dpa)
 
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