| 18.33 Uhr

WM-Cheforganisator
Mutko sieht kein Hooligan-Problem beim Confed Cup

Confed Cup: WM-Organisator sieht kein Problem mit Hooligans
Solche Szenen wie bei der EM 2016, als sich russische und englische Hooligans prügelten, wird es laut WM-Cheforganisator Witali Mutko beim Confed Cup nicht geben. FOTO: dpa, ks lof hak
St. Petersburg. Kurz vor Start des Confederations Cups erwartet Russlands Vizeregierungschef Witali Mutko keine Probleme mit Hooliganismus und Rassismus beim Testlauf für die WM 2018. 

"Die Versuche, aus Russland ein gefährliches Land zu machen, uns schlechtzureden, kennen wir schon, das haben wir auch in Sotschi vor den Olympischen Spielen gesehen", sagte der WM-Cheforganisator "Spiegel Online" (Donnerstag) zur Sicherheitsthematik. Nach den Winterspielen 2014 seien alle zufrieden gewesen. "Ich kann Ihnen versichern, das wird auch dieses Mal so sein."

DFB-Präsident Reinhard Grindel hatte zuletzt gefordert, dem russischen Hooliganismus "klar die Rote Karte" zu zeigen. Auch rassistische Ausfälle rund um den Fußball habe man "im Griff", sagte Mutko. "Die Fifa und Uefa überwachen uns ständig. Glauben Sie, sie hätten uns den Zuschlag zur WM gegeben, wenn sie in dem Bereich Probleme sehen?"

Zum Vorwurf von Menschenrechtsverletzungen auf Stadionbaustellen bemerkte Mutko, dass er nicht sagen könne, ob Arbeiter aus Nordkorea eingesetzt worden seien. "Wir sind nicht dafür zuständig, welches Personal die Subbauunternehmer einsetzen." Die Existenz nordkoreanischer Arbeiter auf der Stadion-Baustelle in St. Petersburg wurde vom Weltverband Fifa bestätigt.

Die Existenz offenbar ausgebeuteter nordkoreanischer Arbeiter auf der Stadion-Baustelle in St. Petersburg wurde bestätigt, das Thema aber als erledigt erklärt.

(dpa)
 
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