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Gold-Rot-Schwarz
Becker mit falscher Flagge im Gesicht

Wimbledon: Becker als Coach zurück in seinem Wohnzimmer
Wimbledon: Becker als Coach zurück in seinem Wohnzimmer FOTO: afp, mb
London. Boris Becker hatte es am Montagabend ganz schön eilig. Erst sah die deutsche Tennis-Legende, wie sein Schützling Novak Djokovic in Wimbledon sein Achtelfinale gegen Jo-Wilfried Tsonga gewann, dann ging es schnurstraks ab vor den – übrigens ziemlich kleinen – Fernseher, um mit der deutschen Nationalmannschaft in ihrem Achtelfinale gegen Algerien mitzufiebern. Natürlich mit dem passenden Outfit. Doch da ging bei Becker etwas schief.

Der ehemalige Tennis-Profi postete bei Instagram ein Foto, das ihn in seinem angemieteten Häuschen in London zeigt. "Schaue Deutschland live im ZDF", schreibt er dazu. Im Gesicht hat sich Becker, wie so viele Fans, in den deutschen Landesfarben geschminkt. Das Problem: In Beckers Welt lauten diese Gold-Rot-Schwarz statt Schwarz-Rot-Gold. 

Wie es zu der Schmink-Panne kam? Ungeklärt. Möglicherweise hat sich Becker selbst vor dem Spiegel geschminkt und dabei die Orientierung verloren. Oder die Zeit zwischen Matchball und Anpfiff war einfach zu kurz, um sich noch um so profane Dinge wie eine Reihenfolge zu kümmern.

Becker weilt derweil zum ersten Mal als Trainer in Wimbledon. Anfang des Jahres hatte er begonnen, mit dem Weltranglisten-Zweiten Djokovic aus Serbien zu arbeiten. Als Spieler hat Becker selbst dreimal auf dem grünen Rasen des "All England Lawn Tennis and Croquet Club" gewonnen.

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