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Skandal um Vergabe der WM 2006
DFB erwägt Ausstieg bei "Camp Beckenbauer"

Berlin. Im Zuge der Ungereimtheiten rund um die Vergabe der WM 2006 erwägt der Deutsche Fußball-Bund das Ende der Partnerschaft mit dem "Camp Beckenbauer". Ein möglicher Ausstieg aus dem Sportkongress, der einmal im Jahr in Kitzbühel abgehalten wird, wurde auf der DFB-Präsidiumssitzung am Freitag in Düsseldorf erörtert, wie DFB-Interimspräsident Rainer Koch der "Welt am Sonntag" bestätigte. Eine Entscheidung sei aber noch nicht gefallen. "Aufgrund der Vertragslage sind zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine Entscheidungen über die Fortsetzung der Partnerschaft erforderlich", sagte Koch und ergänzte: "Hierüber muss erst nach Vorlage des Abschlussberichts durch die Kanzlei Freshfield entschieden werden, so dass die Untersuchungsergebnisse zunächst abgewartet werden können." Der DFB soll sich mit einer niedrigen sechsstelligen Summe an den Kosten der Veranstaltung, bei der sich Spitzenfunktionäre aus der Sportwelt treffen, beteiligen. Der Vertrag des DFB soll noch bis 2017 laufen.

(dpa)
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