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WM-Affäre
Homepage von Schweizer Beckenbauer-Helfer abgeschaltet

WM-Affäre: die Protagonisten
WM-Affäre: die Protagonisten FOTO: dpa, pe_ae hpl gfh nic
Abtauchen als Methode: Nach der Veröffentlichung des Freshfields-Berichtes zur WM-Affäre beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) mit weiteren Belastungen des früheren WM-Chefs Franz Beckenbauer hat das beteiligte Anwaltsbüro Gabriel & Müller im Schweizer Kanton Obwalden seine Homepage abgeschaltet.

Die Internet-Präsenz der Advokaturkanzlei, über die 2002 im Zusammenhang mit dem Skandal zehn Millionen Schweizer Franken nach Katar überwiesen worden waren, ist auch noch am Samstagmorgen nicht wieder erreichbar gewesen.

Das Anwaltsbüro, dessen Mitinhaber Othmar Gabriel laut Informationen des Nachrichtenmagazins Der Spiegel bereits seit den 80er Jahren in Kontakt zur deutschen Fußball-Ikone und Beckenbauers damaligem Manager Rober Schwan gestanden hat, folgt damit der Strategie des Kaisers: Beckenbauer offenbarte seit Bekanntwerden der falsch deklarierten Zahlung von 6,7 Millionen Euro der Organisatoren der WM-Endrunde 2006 in Deutschland nur ein Minimum an Informationen und meidet in der Öffentlichkeit Aussagen zu den tatsächlichen Hintergründen.

(sid)
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