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WM-Affäre
Für Gienger gibt DFB unglückliches Bild ab

Steuerfahnder durchsuchen DFB-Zentrale in Frankfurt
Steuerfahnder durchsuchen DFB-Zentrale in Frankfurt FOTO: dpa, brx fdt
Düsseldorf. Eberhard Gienger, sportpolitischer Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, setzt keine großen Hoffnungen in die Sitzung des Sportausschusses am Mittwoch.

"Ich hätte mir ein paar wichtige Informationen von Ex-Innenminister Otto Schily erwartet, aber der hatte ja keine Zeit", sagte der CDU-Politiker unserer Redaktion. "Wenn wir uns in etwa zwei Monaten wieder mit dem Thema beschäftigen, werden wir hoffentlich mehr Substanz haben."

Dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) attestiert der ehemalige Kunstturner derzeit keine glückliche Außendarstellung. "Der DFB gibt schon ein sehr unglückliches Bild ab", sagt der 64-Jährige. "Man hätte sich klare Antworten vom Verband und den damals beteiligten Personen gewünscht. Die werden nun hoffentlich die Ermittlungsbehörden liefern."

Von einem Rücktritt von DFB-Präsident Wolfgang Niersbach hält er nichts. "Wenn er sich nichts hat zuschulden kommen lassen, muss er auch nicht seine Ämter ruhen lassen. Es gibt Beschuldigungen, aber keine Beweise. Ich bin kein Freund von Vorverurteilungen."

 

(gic)
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