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WM-Affäre
Merkel mahnt Transparenz in Fußball-Verbänden an

Berlin. Angesichts der Affäre um die WM 2006 hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mehr Offenheit in den Fußball-Verbänden angemahnt. "Ich hoffe nur, dass auch in der Welt des Fußballs, auch bei der Fifa, wirklich Transparenz eintritt", sagte Merkel in ihrem am Samstag in Berlin veröffentlichten Podcast. Der Sport sei untrennbar verbunden mit Fairness. "Und wenn die dazugehörigen Organisationen das nicht widerspiegeln, dann wird es letztlich zu Enttäuschungen führen und wird auch dem Sport insgesamt schaden", betonte Merkel. Das sei dann ganz schrecklich, insbesondere für die vielen, die fair spielen. "Da haben die Funktionäre auch eine sehr große Verantwortung." Die vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) in Auftrag gegebene Untersuchung der Kanzlei Freshfields hatte die Frage nicht klären können, ob es vor der Vergabe der Weltmeisterschaft 2006 an Deutschland zu einem Stimmenkauf durch die Organisatoren um Franz Beckenbauer gekommen war.

 

(dpa)
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