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"Wohin steuert der DFB? "
Grüne sehen Schaden durch Diskussion über Präsidenten-Amt

Porträt: Reinhard Grindel: Der neue DFB-Präsident
Porträt: Reinhard Grindel: Der neue DFB-Präsident FOTO: dpa, fis jhe
Exklusiv | Düsseldorf. Die Grünen reagieren mit Unverständnis auf den Vorstoß der Landesverbände im Deutschen Fußball-Bund (DFB), den CDU-Politiker Reinhard Grindel zum neuen Präsidenten zu wählen. Von Martin Beils

"Wohin steuert der DFB? Ein Trauerspiel nach dem anderen. Bisher null Aufklärung und null Transparenz – aber eine tagelange und unsägliche Debatte um die Personalia des künftigen DFB-Präsidenten", sagte Özcan Mutlu, sportpolitischer Sprecher der Grünen im Bundestag unserer Redaktion.

"Diese Debatte schadet dem krisengeschüttelten DFB weiter und verhindert dringend nötige Strukturveränderungen", sagte Mutlu weiter. "Neuanfang und Reformen brauchen Zeit, daher jetzt keine Schnellschüsse bei der Wahl des DFB-Präsidenten!"

Nach dem Rücktritt von Wolfgang Niersbach im Zuge der Affäre um die Vergabe der WM 2006 sprachen sich die Landesverbände für Reinhard Grindel als Nachfolger aus.

 

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