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Garcia-Report
Tonaufnahmen belasten angeblich Wolfgang Niersbach

Bilder: Hier tritt Wolfgang Niersbach als DFB-Präsident zurück
Bilder: Hier tritt Wolfgang Niersbach als DFB-Präsident zurück FOTO: dpa, ade
Berlin. Der frühere DFB-Präsident Wolfgang Niersbach sieht sich mit neuen Vorwürfen konfrontiert. Der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Montagausgabe) liegen nach eigenen Angaben Tonaufnahmen von Sitzungen des Fifa-Councils vom Mai vor.

In denen soll Niersbach mit Aussagen zu hören sei, der Fußball-Weltverband solle "nicht alles" aus dem sogenannten Garcia-Report veröffentlichen, heißt es in dem Bericht.

Diesen brisanten Bericht hatte der frühere Fifa-Ermittler Michael Garcia (USA) zwischen 2012 und 2014 zu den Korruptionsvorwürfen um die WM-Vergaben an Russland (2018) und Katar (2022) zusammengestellt. Zudem liegen der FAZ interne DFB-Gesprächsprotokolle vor, in denen eine Aussage des früheren DFB-Generalsekretärs Horst R. Schmidt Niersbach im Sommermärchen-Skandal um die WM 2006 belastet.

"Es gibt nichts neues. Zu laufenden Verfahren kann ich nichts sagen. Es ist Vertraulichkeit vereinbart, an die will ich mich halten", sagte Niersbach am Sonntagabend auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur.

Die Ethikhüter der Fifa fordern für den 65-Jährigen wegen seiner mutmaßlichen Verwicklung in die WM-Affäre von 2006 eine Sperre von zwei Jahren. Das hätte den Verlust seiner Ämter bei Fifa und Uefa zur Folge. Die Entscheidung der Rechtsprechenden Fifa-Ethikkammer wird laut FAZ "in Kürze" erwartet.

(dpa)
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