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Sicherheitsplan für WM 2022
Katar setzt auf ausländische Polizisten

Katars  WM-Stadien 2022
Katars WM-Stadien 2022 FOTO: Entwurf: AS&P - Albert Speer & Partner GmbH
Doha. Bei der WM 2022 in Katar werden Polizeibeamte aus Teilnehmerländern die einheimischen Sicherheitskräfte bei der Verhinderung von Krawallen und Gewalt unterstützen.

Das bestätigte der stellvertretende WM-Sicherheitschef Major Mohammed Al-Ali auf einem Expertenseminar zum Thema Sicherheit bei Sportgroßereignissen in Doha.

Die Polizisten aus dem Ausland sollen wie schon bei früheren WM- und EM-Turnieren Kenntnisse über die Fan- und Hooligan-Szene in ihren Heimatländern besitzen und ihr Fachwissen mit der örtlichen Polizei teilen. "Wir sind das einzige Land, das zehn Jahre für die Vorbereitungen auf eine Fußball-WM hat. Wir arbeiten mit vielen nationalen und internationalen Behörden zusammen. Wir sind bereit, und es wird die sicherste WM überhaupt", sagte Al-Ali.

Die WM-Organisatoren sehen in der Sicherheitsfrage aufgrund der besonderen Rahmenbedingungen in dem Wüstenstaat durchaus Herausforderungen. Denn die Zahl der erwarteten WM-Touristen würde mit erwartet 1,3 Millionen Fans rund die Hälfte aller Einwohner des WM-Gastgeberlandes betragen. Außerdem gehen die WM-Macher davon aus, dass die ausländischen WM-Besucher sich in dem kleinen Golf-Staat dauerhaft in der Hauptstadt Doha einquartieren und zu Spielen in den nahe gelegenen Stadien in Dohas Umland pendeln werden.

Hauptsächlich soll der Ausschank von Alkohol zur Vermeidung von Gewaltexzessen reglementiert werden. Außerdem sind Schnellgerichte zur Aburteilung von gewalttätigen WM-Fans geplant.

(sid)
 
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