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Tschechen-Trainer mit großem Respekt
Deutschland, die schwierigste Aufgabe

Tschechiens Fußball-Nationaltrainer mit großem Respekt vor DFB-Team
Denk ich an Deutschland in der Nacht ... ein gutes Gefühl hat Tschechiens Trainer Karel Jarolim jedenfalls nicht. FOTO: dpa, dbo wst
Hamburg. Tschechiens Fußball-Nationaltrainer Karel Jarolim hat vor dem WM-Qualifikationsspiel gegen Deutschland erneut seinen Respekt vor dem Weltmeister zum Ausdruck gebracht und griff dabei sogar zu Superlativen.

"Ich habe schon viele Spiele als Trainer erlebt, aber das ist sicherlich die bisher schwierigste Aufgabe", sagte der 60-Jährige am Freitag in Hamburg über das Match am Samstag (20.45 Uhr/Live-Ticker) im Volksparkstadion. "Wir spielen im Land des Weltmeisters. Da muss man kompakt stehen und versuchen, den Deutschen das Leben schwer zu machen."  

Bei den sportlich schwächelnden Tschechen hat Jarolim am 1. August ein schweres Erbe angetreten. Denn die Ära der Stars wie Petr Cech, Milan Baros, Pavel Nedved oder Jan Koller ist passé. Bei der EM im Sommer in Frankreich scheiterte der Europameister von 1976 sieglos in der Vorrunde, für die WM 2014 in Brasilien war das Team gar nicht qualifiziert. Auch der Start in die WM-Ausscheidung verlief mit dem 0:0 in Prag gegen Nordirland schleppend. Platz zwei hinter den übermächtig scheinenden Deutschen sei das Ziel, meinte der Coach.

Nach dem Ausfall von Torhüter Jaroslav Drobny (Werder Bremen) und Spielmacher Vladimir Darida (Hertha BSC) sind der Bremer Theodor Gebre Selassie und Pavel Kaderabek (1899 Hoffenheim) die einzigen Bundesliga-Profis im Kader. Ob beide zum Einsatz kommen, ließ Jarolim offen. Rechtsverteidiger Gebre Selassie kann sich diese Variante gut vorstellen: "Pavel spielt in Hoffenheim links, aber sie arbeiten dort nach einem anderen System als das Nationalteam. Wir kommen gut miteinander aus, nun liegt es am Trainer."

(dpa)
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