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WM 2022
Arbeiter auf Stadien-Baustellen in Katar werden entschädigt

Katars  WM-Stadien 2022
Katars WM-Stadien 2022 FOTO: Entwurf: AS&P - Albert Speer & Partner GmbH
Doha. Zahlreiche Arbeiter auf den Baustellen für die WM 2022 in Katar erhalten in den kommenden zwei Jahren eine Entschädigung von insgesamt rund fünf Millionen Dollar (rund 4,1 Millionen Euro).

Mit den Zahlungen sollen die zahlreichen Migranten, die für die Arbeiten nach Katar gelockt wurden und für ihre Anstellungen teilweise Gebühren bezahlen mussten, entschädigt werden. Das teilten die WM-Organisatoren am Samstag mit.

In der Vergangenheit haben Menschenrechtsorganisationen immer wieder beklagt, dass sowohl in Katar als auch in Russland bei den Bauarbeiten zu den nächsten beiden Fußball-Weltmeisterschaften Arbeiter beim Bau der Stadien ausgebeutet würden. Vor allem aus Indien und Nepal sind viele Menschen nach Katar ausgewandert, um dort Arbeit zu finden.

"Die Bedeutung der Entschädigung für Arbeiter, die für ihre Anstellung Gebühren bezahlt haben, darf nicht unterschätzt werden", sagte Hassan Al Thawadi, Generalsekretär des WM-Organisationskomitees.

"Unethische Anwerbungen sind ein globales Problem, mit dem viele Länder der Welt zu kämpfen haben. Zu oft werden die Leute ausgebeutet, die ihre Heimat verlassen haben, um für ihre Familien zu sorgen."

(dpa)
 
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