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Jahresbericht der Polizei
Mehr Pyro - aber weniger Verletzte in deutschen Stadien

MSV-Fans zünden Pyrotechnik im Gästeblock
MSV-Fans zünden Pyrotechnik im Gästeblock FOTO: Falk Janning
Duisburg. Die Polizei hat am Donnerstag aktuelle Zahlen über Straftaten und Einsätze rund um Fußballspiele in den deutschen Profiligen vorgestellt. Dabei wurde klar: Pyrotechnik bleibt das große Thema, gefährlicher ist es im Stadion aber nicht geworden.

In den deutschen Fußballstadien ist in der vergangenen Saison wieder mehr unerlaubte Pyrotechnik abgebrannt worden. Das geht aus dem am Donnerstag vorgestellten Jahresbericht der Zentralen Informationsstelle Sporteinsätze (ZIS) in Duisburg hervor. Die Zahl stieg um 18 Prozent auf 669 Fälle, bei denen Verfahren eingeleitet wurden. 50 Menschen seien durch Feuerwerkskörper verletzt worden.

Fans von BVB und Nikosia zünden Pyrotechnik FOTO: rtr, apt

Die Sicherung von Spielen der ersten bis dritten Liga bescherte der Polizei wieder mehr Arbeit: 2,24 Millionen Arbeitsstunden wurden aufgewendet - fast sieben Prozent mehr als im Vorjahr.

Die Zahl der verletzten Fußballfans sei um drei Prozent auf 1226 Menschen leicht zurückgegangen. 504 Verletzte seien friedliche Fans gewesen. Die Zahl der eingeleiteten Strafverfahren stieg um drei Prozent auf fast 8000.

(cbo/dpa)
 
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