2. Bundesliga 17/18 2. Bundesliga
| 15.55 Uhr

Fürth - Nürnberg 1:3
Nürnberg siegt zum ersten Mal seit 38 Jahren in Fürth

Fürth - Nürnberg: Bilder des Spiels
Fürth - Nürnberg: Bilder des Spiels FOTO: dpa, dka hak
Fürth. Mit einem beinahe historischen Sieg im 263. fränkischen Derby ist der 1. FC Nürnberg in der 2. Bundesliga zurück auf einen Aufstiegsplatz geklettert. Der Club gewann bei der SpVgg Greuther Fürth durch Treffer von Mikael Ishak (9.), Cedric Teuchert (59.) und Hanno Behrens (90.+4) mit 3:1 (1:0).

Nürnberg belegt nach dem dritten Dreier in Serie nun den zweiten Rang. "Der Sieg", der erste für den Club im Fürther Ronhof seit 38 Jahren, "geht völlig in Ordnung", sagte Torschütze Teuchert, der auch das Tor von Ishak einleitete, bei Sky. Das 20 Jahre alte Eigengewächs der Nürnberger ergänzte voller Stolz: "Wir haben gut verteidigt und im richtigen Moment die Tore gemacht. Es fühlt sich richtig gut an."

Fürth konnte durch Jurgen Gjasula zwischenzeitlich verkürzen (79., Foulelfmeter), hatte danach auch gute beste Chancen zum Ausgleich, scheiterte jedoch am starken Nürnberger Torhüter Fabian Bredlow. "Wir hätten das Spiel früher entscheiden müssen", sagte Nürnbergs Trainer Michel Köllner. Das Kleeblatt bleibt nach der zweiten Niederlage im dritten Spiel unter Trainer Damir Buric Vorletzter.

Der letzte Sieg im Ronhof war dem Club im Oktober 1979 gelungen. Den letzte "Auswärtssieg" gegen den ewigen Rivalen gab es vor 20 Jahren (1:0): Das Heimspiel des Kleeblatts im Oktober 1997 hatte aber im Nürnberger Stadion stattgefunden. Trainer damals: Armin Veh (Fürth) und Felix Magath (Nürnberg).

Fürth war über weite Strecken optisch überlegen, hatte auch gute Chancen, blieb am und im Strafraum aber lange ungefährlich. Der völlig freie und ansonsten starke Julian Green scheiterte zudem kurz nach der Pause fast kläglich an Bredlow (47.).

Der Club war von der Spielanlage her reifer und kaltschnäuziger im Abschluss - Bredlow hielt beim abschließenden Fürther Drängen auf den Ausgleich zudem sehr gut. Beste Nürnberger waren zudem der vielseitige Eduard Löwen und Kapitän Hanno Behrens. Er bereitete Teucherts 2:0 vor, ehe er selbst den Schlusspunkt setzte.

(sid)
 
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