2. Bundesliga 16/17 2. Bundesliga
| 15.23 Uhr

Nürnberg - Freiburg 2:1
Club stürzt Freiburg von der Tabellenspitze

Nürnberg - Freiburg
Nürnberg - Freiburg FOTO: dpa, dka tba
Nürnberg. Der 1. FC Nürnberg hat Tabellenführer SC Freiburg gestürzt und mischt wieder voll mit im Aufstiegsrennen der 2. Bundesliga.

Der Altmeister setzte sich im Spitzenspiel des ersten Rückrunden-Spieltages gegen die offensiv seltsam schwachen Breisgauer verdient 2:1 (1:0) durch. Nürnberg kletterte zumindest vorübergehend auf Platz drei und hat nur noch fünf Punkte Rückstand auf den SC.

Guido Burgstaller (14.) mit seinem achten Saisontreffer und ein Eigentor des insgesamt unglücklichen Freiburger Verteidigers Jonas Föhrenbach (65.) brachten dem seit neun Pflichtspielen ungeschlagenen Club den vierten Dreier hintereinander. Für Freiburg, das nach fünf Spielen ohne Pleite erstmals wieder verlor, traf Immanuel Höhn (64.) zum zwischenzeitlichen 1:1.

"Freiburg hatte mehr vom Spiel, aber die großen Tormöglichkeiten hatten wir. Die Momentaufnahme ist super, und ich glaube, da ist noch nicht Schluss", sagte Burgstaller bei Sky. SC-Coach Christian Streich war sauer. "Eine Mannschaft hat gespielt - und eine nicht. Die hatten nur lange Bälle und machen ein Tor aus dem Nichts. Danach war es schwer für uns, Lösungen zu finden. Das Eigentor war extremst unglücklich, die Effizienz von Nürnberg herausragend", sagte er.

28.198 Zuschauer im Grundig-Stadion sahen ein spannendes und phasenweise erstklassiges Spiel. Der 1. FCN stand tief und überließ Freiburg den Ball, hielt in den entscheidenden Szenen aber gewohnt robust und zweikampfstark dagegen.

Beim 1:0 hatte der Club Glück, dass Föhrenbach den eigentlich geklärten Ball "noch mal scharf" machte, wie SC-Sportvorstand Jochen Saier in der Pause bei Sky beklagte. Burgstaller traf aus sechs Metern per Drehschuss. Der Österreicher (42.) und Niclas Füllkrug (53.) vergaben das mögliche 2:0.

Die spielerisch überlegenen Freiburger hatten große Mühe, die clever verteidigenden Franken in Verlegenheit zu bringen. Torjäger Nils Petersen hatte einen schweren Stand. Bezeichnend, dass mit Höhn ein Abwehrspieler den Bann brach, als er bei einer Ecke die Kopfballvorlage von Petersen verwertete. Doch kurz darauf sprang Föhrenbach der Ball nach einer Flanke von Laszlo Sepsi an den rechten Fuß und von dort ins Tor.

(spol/sid)
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