2. Bundesliga 16/17 2. Bundesliga
| 22.25 Uhr

Nürnberg - Karlsruhe 0:0
Nürnberg und Karlsruhe bleiben im Tabellenmittelfeld stecken

Nürnberg - Karlsruhe
Nürnberg - Karlsruhe FOTO: dpa, dka
Nürnberg. Der 1. FC Nürnberg kommt in der 2. Fußball-Bundesliga einfach nicht in Tritt. Die Franken trennten sich zum Abschluss des 13. Spieltags daheim vom Karlsruher SC 0:0 und blieben damit zum fünften Mal In Folge sieglos.

Der Club bleibt Tabellenzehnter, der KSC rückte auf Platz elf vor, verpasste aber auf den Tag genau 22 Jahre nach dem 7:0 im Uefa-Cup gegen Valencia seinen dritter Dreier in Serie.

"Wir sind wahnsinnig enttäuscht. Das Spiel hätten wir gewinnen müssen, waren die bessere Mannschaft. Aber wir hatten auch wieder einmal eine krasse Fehlentscheidung bei einem regulären Tor gegen uns", sagte Nürnbergs Coach Rene Weiler nach dem vierten Remis in den jüngsten fünf Spielen bei Sky. "Es war ein rassiges Spiel. Nürnberg ist zuhause eine Macht, da muss man erstmal einen Punkt holen", sagte Karlruhes Trainer Markus Kauczinski.

Vor 25.439 Zuschauern hatten die Gäste die erste große Chance des Spiels, als eine Direktabnahme von Hiroki Yamada nur knapp am Tor vorbeisegelte (10.). Für die Nürnberger war es ein Weckruf, der Club gewann Übergewicht. Pech hatten die Hausherren, als ein Kopfballtreffer von Niclas Füllkrug wegen angeblicher Abseitsstellung keine Anerkennung fand (30.).

Auch nach dem Wechsel waren die Nürnberger dem 1:0 zunächst näher, vor allem als Georg Margreitter nach einer Ecke per Kopf den Pfosten traf (61.). Auf der Gegenseite landete ein abgefälschter Schuss von Enrico Valentini an der Latte, Club-Keeper Thorsten Kirschbaum wäre machtlos gewesen (66.).

Kirschbaum rettete dafür, als er einen Kopfball von Dimitrij Nazarov mit einem tollen Reflex über das Tor lenkte (75.). Die Schlussphase gehörte Nürnberg, KSC-Keeper Dirk Orlishausen parierte aber gegen Danny Blum glänzend (80.).

Beste Nürnberger waren beim vierten Remis in den jüngsten fünf Spielen Hanno Behrens und Magreitter, beim KSC überzeugten Jan Mauersberger und Gaetan Krebs.

(sid)
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