Finanznot: 1860 München immer stärker unter Druck
zuletzt aktualisiert: 13.05.2011 - 09:37
München (RPO). Der von der Insolvenz bedrohte Fußball-Zweitligist 1860 München gerät immer stärker unter Druck. Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung und der Abendzeitung fehlen den Löwen seit Mittwoch die liquiden Mittel, um Rechnungen begleichen zu können. Die Sechziger haben nun nur noch drei Wochen Zeit, um die seit Monaten angestrebte finanzielle Rettung zu realisieren und den Gang zum Insolvenzgericht abzuwenden. 1860 wollte sich dazu am Donnerstag auf Anfrage nicht äußern. Geplant ist weiterhin der Einstieg des jordanischen Geschäftsmannes Hasan Ismaik, der für rund 13 Millionen Euro 49 Prozent der Anteile der KGaA übernehmen will. Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat den vorgelegten Vertragsentwurf bisher jedoch abgelehnt, da die Kooperation wohl einen Verstoß gegen die 50+1-Regel darstellt. Ismaik hätte demnach zu viel Einfluss. Laut SZ gilt eine Zustimmung als ausgeschlossen, sollte der Vertrag nicht noch grundlegend nachgebessert werden.
Quelle: SID/chk
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