2. Bundesliga 17/18 2. Bundesliga
| 10.26 Uhr

MSV Duisburg
Der MSV bejubelt den ersten Punktgewinn

Duisburg - Bielefeld
Duisburg - Bielefeld FOTO: dpa, bt jhe
Duisburg. Beim 2:2 gegen Arminia Bielefeld holt der Aufsteiger einen 0:2-Rückstand auf. Von Hermann Kewitz

Der MSV Duisburg hat in der 2. Liga eingecheckt. Durch zwei Jokertore von Kingsley Onuegbu und Stanislav Iljutcenko retteten die Zebras im Duell der Aufsteiger ein 2:2 -Remis gegen Arminia Bielefeld. Vor 17 046 Zuschauern in der Duisburger Arena leistete der Gast freilich tüchtig Schützenhilfe zum ersten Punktgewinn des MSV.

Die Gelb-Rote Karte gegen Bielefelds Brian Behrendt (58.) wirkte wie ein "Hallo-Wach-Effekt". So sah es der Duisburger Mittelfeld-Spieler Martin Dausch. Bielefelds Coach Norbert Meier philosophierte über die "Unwägbarkeiten" des Fußballs. 0:2 hatten die Hausherren durch die Tore von Christopher Nöthe und Florian Dick zurückgelegen. Duisburg wirkte in allen Belangen überfordert und ohne Hoffnung auf Rettung. Bielefeld ließ mehr als eine gute Chance liegen. Dann der Feldverweis und ein furioser Schlussspurt. Martin Dausch reichte die gute halbe Stunde sogar zu der Einschätzung: "Wir haben endlich mal das Gefühl bekommen, in der Liga mithalten zu können."

Nach den Niederlagen gegen Kaiserslautern (1:3) und Bochum (0:3) sowie dem 0:5 im Pokal war der Mannschaft deutlich anzumerken, dass sie bereits mit dem Rücken zur Wand stand. Der Arbeitstag begann zudem schlecht. MSV-Keeper Michael Ratajczak, schon gegen Schalke nicht in Bestform, verschätzte sich nach kaum fünf Minuten bei einem harmlosen Kopfball. Bielefelds Dick erwischte bei einem Freistoß den MSV-Torhüter auf dem falschen Fuß. Duisburgs Trainer Gino Lettieri sprach von "zwei Toren, die eigentlich gar nicht gehen".

Der Trainer musste früh seine eigene Aufstellung nachjustieren. Onuegbu kam vor der Pause, Nico Klotz direkt nach dem Wechsel und Iljutcenko nach einer Stunde. Der Kurswechsel gelang. Onuegbu holte die Gelb-Rote Karte heraus und traf mit einem sehenswerten Drehschuß aus 16 Metern zum Anschluss. Mit einem Mal wirkte das Spiel der Zebras nicht länger als schreckliche Last. Mit Lust und Einsatzwillen erkämpften sie sich den Ausgleich und hatten sogar Aussichten, die Partie zu drehen.

Quelle: RP
 
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