2. Bundesliga 16/17 2. Bundesliga
| 21.02 Uhr

VfL in der Krise
Braunschweig gewinnt Verfolgerduell gegen Bochum

Braunschweig - Bochum
Braunschweig - Bochum FOTO: dpa, alk axs
Brunschweig.  Eintracht Braunschweig hat seine Durststrecke in der 2. Bundesliga beendet und den VfL Bochum tiefer in die Krise geschossen. Zum Auftakt des 16. Spieltags gewannen die zuletzt dreimal in Serie sieglosen Niedersachsen durch einen Treffer von Salim Khelifi (41.) 1:0 (1:0) und rückten vorerst auf Platz vier vor. Braunschweigs Keeper Rafal Gikiewicz sicherte seinem Team den Sieg, als er in der 89. Minute einen Strafstoß von Felix Bastians hielt.

Der einstige Spitzenreiter Bochum rutscht derweil nach nur zwei Punkten aus sechs Spielen immer weiter ab und ist nur noch Tabellensiebter. Der VfL hatte die ersten fünf Saison-Begegnungen allesamt gewonnen, danach aber nur noch am 10. Spieltag (5:0 in Fürth) einen Sieg gefeiert. Bochum verlor zudem den Litauer Arvydas Novikovas mit Gelb-Roter Karte (74.).

"Wir hatten in der zweiten Halbzeit sehr gute Chancen, es hat aber einmal mehr der letzte Pass gefehlt. Daran müssen wir weiter arbeiten", sagte Braunschweigs Trainer Torsten Lieberknecht bei Sky. "Ein Sieg aus elf Spielen ist zu wenig, das wissen wir auch", sagte VfL-Kapitän Patrick Fabian: "Wir arbeiten weiter hart, Woche für Woche. Und dann kommen zwangsläufig die Erfolge wieder."

Nachdem sich der Spielbeginn aufgrund verstärkter Sicherheitskontrollen um zehn Minuten verzögert hatte, sahen 21.030 Zuschauer in der ersten Halbzeit eine ausgeglichene Partie mit Chancen auf beiden Seiten. Bochum hatte Pech, als der frühere U21-Nationalspieler Peniel Mlapa (22.) an den Pfosten köpfte. Besser machte es auf der Gegenseite Braunschweigs Schweizer Khelifi, der aus kurzer Distanz sein fünftes Saisontor erzielte.

Nach der Pause stemmte sich Bochum zwar gegen die Niederlage, blieb aber ideenlos und versuchte es zumeist aus der Distanz. Nach dem Platzverweis gegen Novikovas, der sich binnen fünf Minuten zweimal Gelb einhandelte, hatte Braunschweig das Spiel im Griff. Allerdings hatte die Eintracht Glück, als es nach einem Handspiel von Ken Reichel im Strafraum keinen Elfmeter gab (86.). Den gab es zwar dann zwei Minuten später nach einem Foul von Joseph Baffo an Bochums Thomas Eisfeld, Bastians scheiterte aber.

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