2. Bundesliga: Fürth ist in Duisburg zum Siegen verdammt
VON BERND BEMMANN - zuletzt aktualisiert: 04.05.2009 - 18:29Duisburg (RP). Am Montagabend bringt Trainer Peter Neururer der SpVgg Greuther Fürth eine Menge Respekt entgegen. "Über ihre Qualität muss ich nicht viel sagen, sie steht nicht umsonst da oben", betont der 54-jährige Trainer im Zusammenhang mit der Fürther Mannschaft, die unbedingt gewinnen muss.
Dann kommt der Trainer auf die eigenen Ziele und umreißt sie so: "Wir wollen bis zum Schluss attraktiv spielen, bis zum Ende alles geben, möglichst viele Siege einfahren, die Situation damit verbessern, vor allem dürfen wir die Saison nicht abschreiben." Weil das Ausnutzen von einer Minimalchance oberstes Gebot und damit professionell sei, schiebt der Trainer nach, der an eine "letzte Chance" glaubt.
Personell wird die Startelf gegen Fürth auf jeden Fall verändert. "Es werden durch die Sperren von Tararache und Kouemaha zwei Plätze neu besetzt. Da muss es im Training auch mal krachen," forderte Neururer sein Personal zu mehr Leidenschaft in den Zweikämpfen auf.
"Auch wenn nur noch ein Funken Resthoffnung auf den Aufstieg besteht, ist die Platzierung für den Verein sowohl aus finanziellen als auch aus Gründen der guten Stimmung wichtig." Die nimmt man schließlich mit in die Sommerpause. Aufbruchstimmung nennt der 54-Jährige das. Sorge, dass die Mannschaft die Saison schon abgehakt hat, hat der Cheftrainer nicht: "Alle werden bis zum letzten Spieltag alles geben."
Wer rückt auf? Cedrick Makiadi ist nach seiner Sprunggelenksverletzung fit, spielt neben Wagner in der Spitze. Neururer legte sich auch auf Torwart Tom Starke fest, der nach seiner Beckenprellung einsatzbereit ist.
Björn Schlicke ist nach seinem Nasenbeinbruch längst wieder voll im Training. "Es geht aus meiner Sicht", sagte der Innenverteidiger nach dem Training am Sonntag. Schlicke pokert noch um einen neuen Vertrag.
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