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Augsburg - Paderborn 0:1: Paderborn lebt noch

zuletzt aktualisiert: 20.03.2008 - 20:06

Augsburg (RPO). Durch den ersten Auswärtssieg der Saison hat Schlusslicht SC Paderborn im Abstiegskampf der 2. Fußball-Bundesliga ein Lebenszeichen gesendet. Die Ostwestfalen gewannen beim FC Augsburg mit 1:0 (0:0) und verkürzten den Rückstand auf das rettende Ufer zumindest auf neun Zähler.

Roland Benschneider 1. FC Köln 2005-0729 Foto: 1. FC Köln

Augsburg verpasste dagegen einen fest eingeplanten Schritt zur Rettung und hat nach nur einem Sieg aus den letzten sechs Spielen weiterhin nur sechs Zähler Vorsprung auf die Abstiegsränge.

Den ersten Sieg der Paderborner nach fünf Spielen ohne Erfolg sicherte Kapitän Rene Müller durch seinen Treffer in der 58. Minute nach einem groben Schnitzer von FCA-Keeper Sven Neuhaus. Gleichzeitig war es der erste Treffer des Teams von Trainer Pawel Dotschew nach 450 torlosen Minuten. Auch den zuvor letzten Treffer beim 1:3 in Osnabrück hatte Müller erzielt.

Vor 15.119 Zuschauern in der Rosenau enttäuschten die Gastgeber auf der ganzen Linie und blieben im ersten Durchgang ohne jede Torchance. Gerade als die Schwaben nach dem Wechsel mehr Druck entfachten, ging Paderborn in Führung. Nach einer Flanke von Koen war Müller per Kopf schneller am Ball als Neuhaus und war aus fünf Metern erfolgreich.

Während bei Augsburg allenfalls Ex-Nationalspieler Ingo Hertzsch zu überzeugten vermochte, gefielen bei den Gästen gefielen vor allem Koen und Dusko Djurisic.


Augsburg: Neuhaus - Möhrle, Hertzsch, Benschneider, Wenzel - Hdiouad, da Costa (61. Kern) - Küntzel, Lars Müller (74. Strauß) - Diabang, Szabics (61. Ledezma). - Trainer: Loose

Paderborn: Kruse - Fall, Gonther, Djurisic, de Graef - Krösche, Fischer - Hoillet, Koen (83. Halfar) - Rene Müller (77. Damjanovic), Löbe (86. Döring). - Trainer: Dotschew

Schiedsrichter: Tobias Christ (Kaiserslautern)

Tor: 0:1 Rene Müller (58.)

Zuschauer: 15.119

Beste Spieler: Hertzsch - Djurisic, Koen

Rote Karten: keine

Gelb-Rote Karten: keine

Gelbe Karten: Benschneider (5/1) - de Graef (3)


 
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