kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
  RP Providing |  RP Shop |  PremiumCard |  RP Reise
       
  Newsletter |  RSS |  Mobil |  Apps
Abo & Service | Anzeigen | ePaper | Schulprojekte  
 
       
 
  Gast
Kommentare ()

Zweitligist Wehen Wiesbaden: Trainer Hock muss gehen

zuletzt aktualisiert: 18.12.2008 - 12:09

Wiesbaden (RPO). Die Ausbildung zum Fußballlehrer wurde Christian Hock zum Verhängnis: Der 38-Jährige ist als Trainer beim abstiegsbedrohten Fußball-Zweitligisten SV Wehen Wiesbaden noch vor Weihnachten entlassen worden. Als Favorit auf die Nachfolge von Hock bei den Hessen, die mit nur 14 Punkten aus 17 Spielen zum Ende der Hinrunde auf dem vorletzten Platz überwintern, gilt Wolfgang Frank.

Ahlens Trainer Christian Hock durfte endlich wieder jubeln.  Foto: ddp
Ahlens Trainer Christian Hock durfte endlich wieder jubeln. Foto: ddp

"Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass die Mannschaft einen Vollzeit-Coach braucht, der die ganze Woche über verfügbar ist. Das ist aufgrund des Trainer-Lehrgangs bei Christian Hock nicht der Fall", erklärte Wehens Manager Uwe Stöver, der Hock die Entscheidung am späten Mittwochabend in Hennef persönlich mitgeteilt hat.

Als neuer Trainer soll Wolfgang Frank die besten Karten haben. Der 57-Jährige wollte sich noch nicht zu einem möglichen Engagement in Wehen äußern. Frank, dessen Vertrag zuletzt beim Regionalligisten Wuppertaler SV aufgelöst worden war, wohnt im benachbarten Mainz und hatte in der Hinrunde schon einige Spiele von Wehen auf der Tribüne verfolgt. Als weitere Kandidaten werden Wolfgang Wolf, Markus Schupp und Wehens bisheriger Co-Trainer Hans Werner Moser gehandelt.

Eine Entscheidung über den neuen Coach soll noch vor den Feiertagen fallen. Zudem sollen dem Hock-Nachfolger laut Präsident Heinz Hamkammer als "Weihnachtsgeschenk" zwei bis drei Verstärkungen für die Rückrunde zur Verfügung gestellt werden.

"Der Abstieg wäre für uns eine Katastrophe. Aber ich bin ein unverbesserlicher Optimist. Deshalb glaube ich fest daran, dass wir den Klassenerhalt schaffen", sagte Hankammer, der zurzeit an einer Grippe leidet und seine Zustimmung für die Entlassung von Hock aus dem Krankenbett gab.

Hock selbst war von seiner Entlassung "natürlich nicht begeistert". "Ich hätte mir den Klassenerhalt mit der Mannschaft auf jeden Fall zugetraut", sagte der 38-Jährige, der den Klub 2006/2007 erstmals in die 2. Liga geführt und dort in der vergangenen Spielzeit bei der Premiere Platz acht belegt hatte.

Doch in dieser Saison scheiterte Hock unter anderem an seiner Doppelbelastung, die die Ausbildung zum Fußballlehrer mit sich brachte. "Das war schon eine Beeinträchtigung und nicht so einfach miteinander vereinbar. Wenn man von montags bis donnerstags nicht bei der Mannschaft ist, sieht man nicht, wie sich die einzelnen Spieler im Training verhalten", erklärte Hock.

Damit ist die Fußballlehrer-Ausbildung erneut in die Diskussion geraten. Zuletzt hatte sich Erstligist VfB Stuttgart wegen Teamchef Markus Babbel für Ausnahmeregelungen starkgemacht, während Matthias Sammer als Sportdirektor des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) das Modell verteidigt hat.

Hock will seine Ausbildung "auf jeden Fall" abschließen. "Es ist ja auch so, dass man dort viel lernt", meinte Hock: "Ende April 2009 ist die Prüfung, und ich bin fest davon überzeugt, dass ich danach wieder ins Trainergeschäft einsteige."

Die Entlassung von Hock ist nach dem Rücktritt von Thomas von Heesen beim 1. FC Nürnberg sowie den Entlassungen von Rudi Bommer beim MSV Duisburg und von Frank Pagelsdorf bei Hansa Rostock der vierte Trainerwechsel der aktuellen Zweitligasaison.

Quelle: SID

 
 
weitere Artikel
 
Links zu diesem Artikel
 

 
Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung:

       
Anzeige:

Aktuell bei RP Online
Schiedsrichter-Chefs schützen Brych

De Camargos theatralische Einlage

Schiedsrichter-Chefs schützen Brych

Die DFB-Schiedsrichter-Chefs haben sich nach der Pokal-Aufregung in Berlin geschlossen hinter den kritisierten Referee Felix Brych gestellt ... mehr 

Daems: "Zum Nachdenken bleibt nicht viel Zeit"

Borussia Mönchengladbach

Daems: "Zum Nachdenken bleibt nicht viel Zeit"

Nach dem Erfolg im Viertelfinale des DFB-Pokals hat sich Borussias Kapitän Filip Daems im Gespräch mit unserer Redaktion zum Halbfinale und ... mehr 

Videos

Ringerin aus Krefeld trainiert für Olympiaqualifikation

Aline Focken ist 20 Jahre alt und träumt von Olympia. Die Krefelderin hat die Chance sich für die olympischen Spiele 2012 in ... mehr 

Annica Hansen bei TV total

Die REITTV Moderatorin Annica Hansen wurde von Stefan Raab in seine Sendung TV total eingeladen, um den Zuschauern das Pferde- und ... mehr 

Auf einen Blick
Bilderserien zur 2. Bundesliga
Das ist Holger Stanislawski
Das ist Holger Stanislawski
Der FC St. Pauli ist der "Exot" im deutschen .. mehr 
 
Das ist Holger Stanislawski
Das ist Holger Stanislawski
Der FC St. Pauli ist der "Exot" im deutschen ..
mehr 
2. Bundesliga: Unsere Tipps zum 21. Spieltag
2. Bundesliga: Unsere Tipps zum 21. Spieltag
Wir zeigen Ihnen die Splitter-Vorschau zum 21. Spieltag ..
mehr 
2. Bundesliga 11/12: München - Cottbus
2. Bundesliga 11/12: München - Cottbus
Sehen Sie die Bilder des Spiels.
mehr 
 
MEHR

Elf Fußball-Teams sind im Rennen

Der irre Aufstiegskampf in der 2. Liga

Nicht nur durch die Wiedereinführung der Relegationsspiele ist der Aufstiegskampf in der 2. Fußball-Bundesliga spannender denn je. Unmittelbar vor dem Hinrunden-Finale können sich noch elf Teams Hoffnungen auf den Einzug in die Eliteklasse machen. VON Roland Leroi  mehr 

 

Koblenz - Ingolstadt 0:1

Koblenz rutscht weiter ab

 

Augsburg - Aachen 3:1

FCA holt Aachen auf den Boden

 

Kaiserslautern - Freiburg 2:0

FCK überwintert auf Rang zwei

 

FSV - St. Pauli 1:0

Frankfurt lebt

 
teamchef
So-funktioniert-der-Teamchef_1_26054.jpg

Unser Managerspiel – Spaß und viele Preise

Keine komplizierten Regeln, keine großen Schikanen, kein knappes Geld. Und dazu viel Spielraum für kreative Mannschaftsaufstellungen. Außerdem schneller Ergebnisdienst direkt nach den Spielen. So war es bisher, und so wird es bleiben. mehr