2. Bundesliga 17/18 2. Bundesliga
| 15.43 Uhr

Würzburg - Nürnberg 1:1
Später Gegentreffer kostet Würzburg wichtige Punkte

Würzburg - Nürnberg: die Bilder des Spiels
Würzburg - Nürnberg: die Bilder des Spiels FOTO: dpa, dka htf
Würzburg. Aufsteiger Würzburger Kickers hat auch im 13. Versuch den ersten Sieg in der Rückrunde der 2. Bundesliga verpasst und steckt weiter tief im Abstiegskampf.

Zum wiederholten Male kassierte die Mannschaft von Trainer Bernd Hollerbach, der knapp zehn Minuten vor dem Schlusspfiff wegen Reklamierens auf die Tribüne verwiesen wurde, einen späten Gegentreffer und musste sich beim 1:1 (1:0) gegen den 1. FC Nürnberg mit dem schon sechsten Unentschieden der zweiten Halbserie begnügen.

Vor 12.450 Zuschauern im ausverkauften Stadion am Dallenberg glich "Joker" Cedric Teuchert (80.) für den schwachen Club die Würzburger Führung von Valdet Rama (10.) aus. Nürnberg (39 Punkte) hat jetzt sechs Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz und acht auf den ersten Abstiegsrang. Würzburg dagegen muss nach 13 Spielen ohne Sieg weiter zittern, die Kickers sind punktgleich mit dem Tabellen- 16. Erzgebirge Aue und nur zwei Punkte besser als Arminia Bielefeld auf Rang 17.

"Wenn du wieder ein Tor in der letzten Viertelstunde kassierst, ist das sehr ärgerlich in unserer Situation", sagte Torschütze Rama bei Sky. In der Rückrunde musste Würzburg bereits den neunten Gegentreffer in den letzten zehn Spielminuten hinnehmen. "Wenn du deine Tore nicht machst, läufst du immer Gefahr, dass du noch eines bekommst", ergänzte Hollerbach, der aber betonte: "Wir sind immer noch im Rennen, das hat uns keiner zugetraut. Dass es nach den zwei Aufstiegen schwierig werden würde, war klar."

Nürnberg kam besser in die Partie, verlor nach dem überraschenden Rückstand beim ersten Angriff der Gastgeber jedoch die Kontrolle. Die Kickers waren danach die aggressivere Mannschaft, der Club ließ sich ein wenig den Schneid abkaufen. Jeweils nach Eckbällen hätte Nürnberg durch Tobias Kempe (44.) und Georg Margreitter (45.) ausgleichen können, Jörg Siebenhandl reagierte zweimal prächtig.

Besser wurde das Spiel danach nicht, an der Tagesordnung waren in der ausgeglichenen zweiten Halbzeit vielmehr ruppige Zweikämpfe mit zum Teil groben Fouls, viele Fehlpässe und weitere Unzulänglichkeiten auf beiden Seiten. Pech hatte der Club, dass ihm bei einem Handspiel von Sebastian Neumann (65.) ein Elfmeter verweigert wurde.

(sid)
 
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