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Sportlicher Rückblick
Das sind die Gewinner und Verlierer des Jahres

Gewinner und Verlierer des Sportjahres 2017
Gewinner und Verlierer des Sportjahres 2017 FOTO: dpa, hpl
Düsseldorf. Ein Deutscher gewinnt den Iron Man und eine Frau pfeift in der Männer-Bundesliga: Das Sportjahr 2017 hatte viele Gewinner - aber auch einige Verlierer. Zu denen gehören naturgemäß auch Akteure, die sich eigentlich viel vorgenommen hatten.

Eine der Gesetzmäßigkeiten, die den Sport ausmachen, ist die, dass es immer Gewinner und Verlierer geben wird. Wo jemand sein Ziel erreicht, muss eben auch ein anderer auf der Strecke bleiben. Besonders aus deutscher Sicht aber gab es im Sportjahr 2017 vor allem schöne Geschichten zu erzählen. Eine davon ist etwa die von Patrick Lange. Der 31-jährige Hesse holte sich beim Iron Man auf Hawaii den Sieg - und das mit dem Streckenrekord von 8:01:39 Stunden.

Zu den Gewinnern der vergangene zwölf Monate gehört auch eine Frau, die sich in einer vermeintlichen Männer-Domäne einen Namen gemacht hat: Bibiana Steinhaus. Am 10. September leitete sie mit der Partie von Hertha BSC gegen Werder Bremen als erste Schiedsrichterin ein Spiel in der Männer-Bundesliga. Bis zum Jahresende kam sie auf insgesamt drei Einsätze in der obersten Spielklasse. Ihre Leistungen lassen vermuten, dass im neuen Jahr noch einige dazukommen werden.

Ganz und gar nicht erfreulich lief es dagegen für Formel-1-Pilot Sebastian Vettel. Der Heppenheimer erlebte eine Pannenserie und musste sich hinter Konkurrent Lewis Hamilton mit dem zweiten Platz in der Gesamtwertung zufrieden geben.

International gehörte wohl auch Usain Bolt zu den Verlieren des Sportjahres. Der Jamaikaner beendete im Sommer seine atemberaubende Sprinter-Karriere - sein Abgang aber war ein eher trauriger. Sein letztes Rennen, das Finale der 4-Mal-100-Meter-Staffel bei der Leichtathletik-WM in London, musste er verletzt abbrechen.

Dass die Grenzen zwischen Gewinnern und Verlierern fließend sein können, zeigte Hindernisläuferin Gesa Krause. Sie stürzte im Finale von London und hatte keine Chance mehr auf eine Medaille. Wie sie im Interview unmittelbar nach dem Rennen mit der Enttäuschung umging, ließ ihr aber die Herzen der deutschen Sportfans zufliegen. 

(tsp)
 
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