Handball-Bundesligist VfL Hameln vorerst gesichert: Gläubiger verzichten auf Forderungen
zuletzt aktualisiert: 18.12.2001 - 18:55Hameln (rpo). Der Fortbestand von Handball-Bundesligist VfL Hameln ist vorerst gesichert. Am Dienstag wurde beim städtischen Amtsgericht das Insolvenzverfahren gegen den Tabellenletzten eingestellt, nachdem die rund 20 Gläubiger auf ihre Forderungen verzichtet hatten. Wie Geschäftsführer Hans Siegert erklärte, fehlte dem Klub ein sechstelliger Betrag.
"Wir haben die Gläubiger überzeugen können, dass eine Fortführung sinnvoller als eine Zerschlagung des Klubs ist", erklärte Insolvenzverwalter Bernd Wetjen (Hildesheim). Anfang Oktober war der Insolvenzantrag beim Amtsgereicht eingereicht worden. In den vergangenen Monaten hatten die Spieler ihr Geld aus der Konkursausfallmasse erhalten.
Nach der Abwendung der finanziellen Pleite will sich Hameln nun auf den Kampf um den Klassenerhalt konzentrieren. Mit lediglich vier Punkten liegt der Klub derzeit abgeschlagen auf dem 18. und letzten Tabellenplatz. "Aufgrund der wirtschaftlichen Lage war die Verunsicherung sehr groß. Jetzt können wir wieder zuversichtlich nach vorne blicken", sagte Rückraumspieler Jovan Kovacevic nach der Entscheidung sichtlich erleichtert.
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