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BMW Open in München
Kaymer scheitert auch in München am Cut

Martin Kaymer scheitert auch bei BMW Open in München am Cut
Für Martin Kaymer hat das Turnier in München die nächste Enttäuschung gebracht. FOTO: dpa, mum axs
München. Martin Kaymer scheidet auch bei den BMW International Open in München frühzeitig aus und befindet sich weiter im Tief.

Bitteres Aus statt zweiter Heimsieg: Golfstar Martin Kaymer steckt weiter in der Krise. Der 30-Jährige aus Mettmann scheiterte nun auch bei den 27. BMW International Open in München-Eichenried am Cut und erlebte so innerhalb von einer Woche die zweite herbe Enttäuschung. Kaymer, der sich schon seit Wochen im Formtief befindet, schied bei seinem Heimspiel mit 143 Schlägen und einem unter Par aus.

Entsprechend enttäuscht war Kaymer, als er am 18. Loch mit einem Bogey auch die letzten Hoffnungen zerstört hatte. "Das ist sehr, sehr frustrierend und schwer in Worte zu fassen. Das muss ich erst einmal verdauen", sagte der frühere Weltranglisten-Erste sichtlich geknickt. Es sei "extrem bitter", an den beiden Schlussrunden am Wochenende zuzugucken.

Kaymer hatte das Heimturnier 2008 als bislang einziger Deutscher gewonnen, ist seitdem aber schon das vierte Mal am Cut gescheitert. Zuletzt war Kaymer auch bei der US Open als Titelverteidiger nach der zweiten Runde ausgeschieden, zuvor in Dubai. In München hatte er eigentlich die Trendwende einleiten wollen. Dies misslang aber völlig.

Beste Aussichten auf den Siegerscheck in Höhe von 333.330 Euro hat der Spanier Rafa Cabrera-Bello, der das Klassement mit 132 Schlägen und zwölf unter Par vor James Morrison (England/133) anführt.

Überraschend gut im Rennen liegt bei der mit zwei Millionen Euro dotierten Veranstaltung auch Marcel Schneider (Pleidelsheim). Als bester Deutscher platzierte er sich mit 138 Schlägen (sechs unter Par) auf dem 13. Rang. Den Cut schafften auch Florian Fritsch (Heidelberg/140), Maximilian Kieffer (Düsseldorf/141), Marcel Siem (Ratingen/141) und Anton Kirstein (Fleesensee/141).

Kaymer hatte schon nach dem ersten Tag sieben Schläge hinter der Spitze zurückgelegen. Der Putter müsse nun am Freitag heiß laufen, meinte er. Doch dies passierte nicht. Gleich auf den ersten sieben Löchern leistete sich der zweimalige Major-Sieger drei Bogeys. "Das war sehr schlecht", sagte Kaymer, der sich dann aber zurückkämpfte, ehe das letzte Loch die Entscheidung brachte.

Guter Dinge war indes Schneider. "Ich treffe die Bälle im Moment ganz gut. Es macht richtig Spaß. Das gibt viel Selbstvertrauen", sagte der 25-Jährige. "Nicht unzufrieden" war auch Kieffer: "Mal sehen, was rauskommt. Man kann am Wochenende auch zehn unter Par spielen. Der Druck ist jetzt nicht mehr so groß."

(sid)
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