WTA-Turnier in Stuttgart: Grönefeld und Müller überstehen erste Runde
zuletzt aktualisiert: 03.10.2006 - 17:52Stuttgart (rpo). Beim WTA-Turnier in Stuttgart haben Anna-Lena Grönefeld aus Nordhorn und die Hannoveranerin Martina Müller die zweite Runde erreicht. Die Weltranglisten-18. Grönefeld hatte allerdings beim 6:3, 2:6, 6:0 im deutschen Duell gegen Tatjana Malek (Bad Saulgau) mehr Mühe als erwartet und wirkte gut einen Monat nach der Trennung von ihrem Trainer Rafael Font de Mora alles andere als topfit.
Müller behielt im Duell zweier Wildcard-Inhaberinnen nach 84 Minuten mit 6:0, 7:6 (7:4) die Oberhand über die Tschechin Kveta Peschke. Sie trifft nun auf die frühere US-Open-Siegerin Swetlana Kusnezowa (Russland). Grönefeld spielt gegen deren an Nummer vier gesetzte Landsfrau Nadja Petrowa, gegen die sie im vergangenen Jahr noch in Filderstadt in der Auftaktrunde verloren hatte.
"Ich bin froh, dass ich das Spiel nach Hause gebracht habe. Es ist nie einfach gegen eine deutsche Spielerin zu spielen, die man auch noch so gut kennt. Es war knapper als das Ergebnis am Ende aussagt", meinte Grönefeld.
Für die 21-Jährige nahmen die Schwierigkeiten der vergangenen Wochen auch beim Heimspiel kein Ende. Mit wenig Selbstvertrauen ausgestattet hatte sie selbst gegen die 132 Weltranglistenplätze tiefer notierte Malik Probleme und schaffte erst nach 1:58 Stunden den Sieg. Während Grönefeld im Schwabenland von Fed-Cup-Chefin Barbara Rittner betreut wird, soll ihr bei den kommenden Turnieren in Moskau und Zürich sowie eventuell in Hasselt/Belgien der Niederländer Eric van Harpen bei einem "Probelauf" wieder in die Erfolgsspur helfen. Was danach kommt, ist noch offen.
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