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Rio De Janeiro
Hambüchen bekommt Reck geschenkt

Rio De Janeiro. Fabian Hambüchen bringt sich ein besonderes Souvenir von den Spielen mit. "Ich bin nach meinem Wettkampf noch mal in die Halle gegangen, um das Reck zu fotografieren. Da kam mit der Gedanke: Hey Alter, das Ding musst du kaufen", sagte der Olympiasieger. "Ich wäre ja blöd, wenn ich das Ding hier stehen lasse." Seinen Platz soll das Gerät in der Trainingshalle in Wetzlar finden und dem Nachwuchs als Motivation dienen: "Auf den Pfosten sind die Olympischen Ringe, und ich werde mein Autogramm drauf setzen, dann ist das ein Unikat."

Mit einem Preis von "fünf Riesen" hatte Hambüchen gerechnet, doch das Geld kann er nun sparen. "Wir werden ihm das Reck in Anerkennung seiner wunderbaren Karriere schenken", sagte Jeanette Grau, Vertriebsleiterin des deutschen Turngeräte-Herstellers Spieth Gymnastics. Auch der Transport ist schon geregelt. Lufthansa Cargo will ihm das Gerät bis zur Turnhalle liefern.

Die Medaille will er sicher verwahren. "Nichts wäre schlimmer, als wenn sie geklaut würde. Deshalb wird sie zu den anderen beiden aus Peking und London in einen Safe kommen und nur zu besonderen Anlässen rausgeholt."

(dpa/sid)
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