SG Flensburg-Handewitt mit Niederlage: Handball: Bundesligisten ziehen ins Viertelfinale ein
zuletzt aktualisiert: 15.12.2001 - 21:41Neuss (rpo). Die Handball-Bundesligisten TBV Lemgo und SC Magdeburg haben im Europapokal-Wettbewerb am Samstag mit Siegen in das Viertelfinale erreicht. Und auch die SG Flensburg-Handewitt sowie der SG Wallau-Massenheim kamen trotz Niederlagen in die Runde der letzten Acht.
In Lemgo erzielte Rückraum-Star Marc Baumgartner allerdings erst vier Sekunden vor Schluss das Tor des Tages zum 30:23 (16:10) im EHF-Cup-Achtelfinale gegen den ukrainischen Vertreter ZTR Saporosche und sorgte damit nach einer dramatischen Schlussphase für die Wende nach dem 22:28 im Hinspiel.
Der deutsche Meister Magdeburg, der wie sein Gegner schon vor dem Spiel für das Viertelfinale qualifiziert war, schloss mit dem 25:22 (12:10)-Sieg gegen Fotex Veszprem aus Ungarn die Vorrunde der Champions League erfolgreich ab. In der Abschlusstabelle behauptete der ungarische Meister allerdings mit 10:2 Punkten vor den Magdeburgern (8:4) die Führung.
Flensburg verlor zwar im Pokalsieger-Cup 23:25 (9:10) beim polnischen Vertreter SSA Plock, buchte das Viertelfinalticket aber dank eines 33:27 aus dem Hinspiel. Wallau machte nach dem 33: 23-Sieg im Hinspiel in der zweiten EHF-Cup-Partie durch eine 32:35 (15:17)-Niederlage bei Prevent Gradec in Slowenien alles klar.
Die Auslosung für das Viertelfinale wird am kommenden Dienstag (11.00 Uhr) in Wien vorgenommen. Termine für die Runde der letzten Acht sind der 23./24. Februar (Hinspiele) und der 2./3. März 2002.
In Lemgo war "Handballer des Jahres" Markus Baur mit zehn Treffern überragender Akteur vor 1000 Zuschauern. 54 Sekunden vor Schluss hatten die Gäste auf 23:29 verkürzt und wurden erst durch den Baumgartner-Treffer aus den Viertelfinal-Träumen geholt.
Vor 3500 Zuschauern in der Bördelandhalle war der SCM über die gesamte Spielzeit überlegen, allerdings hatte die Partie über weite Strecken fast Testspiel-Charakter. Beste Werfer der Gastgeber waren Nenad Perunicic (8 Tore) und Olafur Stefansson (4). Bei den Gästen überzeugte vor allem Carlos Reinaldo (5).
In Polen kam Flensburg trotz ständigen Rückstandes nie ernsthaft in Bedrängnis. Lars-Krogh Jeppesen war bei den Norddeutschen mit sechs Toren herausragend.
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