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Handball
Finanzsituation beim HSV Hamburg bleibt angespannt

Hamburg. Die Zukunft des Handball-Bundesligisten HSV Hamburg ist weiter ungewiss. Wie die "Bild" (Dienstags-Ausgabe) berichtet, führte ein Krisengipfel am Montag mit Hauptgeldgeber Andreas Rudolph zu keinem konkreten Ergebnis. Noch immer warten Gläubiger auf Rückzahlungen der HSV-Außenstände in Millionenhöhe. Die Gehälter der Spieler (zwei Monate) und der Angestellten (ein Monat) stehen ebenfalls noch aus. Im schlimmsten Fall drohen die Insolvenz und das Ende des Klubs. Der HSV strebt einen Schuldenschnitt an, mit dem die angespannte Finanzsituation entschärft werden soll. Nach Informationen der "Sport Bild" haben die Hamburger beim Liga-Verband HBL bereits am vergangenen Freitag Unterlagen zur wirtschaftlichen Lage des Vereins eingereicht. Von dieser Auflage waren mehrere Vereine betroffen. Im Rahmen des Nachlizenzierungsverfahrens werden die Unterlagen nun geprüft. Sollte es Verstöße gegen Lizenzbedingungen geben, sind Sanktionen wie Punktabzüge möglich.

 

(dpa)
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