| 12.23 Uhr

Finanzieller Bankrott des HSV
Flensburg-Handewitt appelliert an Solidarität der Fans

Flensburg. Die SG Flensburg-Handewitt wendet sich nach dem sofortigen Rückzug des Rivalen HSV Hamburg aus der Handball-Bundesliga an ihre Zuschauer. "Wir appellieren an die Solidarität der Fans, gemeinsam mit der Situation fertig zu werden, um finanziellen und sportlichen Schaden abzuwenden. Ich glaube daran, dass die SG und ihre Fans zusammenstehen", sagte Geschäftsführer Dierk Schmäschke am Dienstag. Die Flensburger wollen zunächst alle Karteninhaber über die Situation informieren. Bereits am 10. Februar sollte das Heimspiel gegen den HSV in der heimischen Flens-Arena stattfinden. "Wir haben knapp 6400 Karten verkauft und werden jetzt alle Inhaber von Dauerkarten und Einzeltickets anschreiben", sagte Schmäschke. "Uns geht es um Schadensminimierung." Die Öffentlichkeit soll später informiert werden. Ob ein Ersatzspiel organisiert werden kann, ist fraglich. Nach der EM beginnen zahlreiche europäische Ligen mit der Rückrunde. Eine lange Spielpause entsteht den Flensburgern nicht. Vier Tage nach der abgesagten Partie gegen den HSV erwartet die SG in der Champions League den Nordrivalen THW Kiel. Weitere drei Tage danach folgt in der Bundesliga die Partie beim Spitzenreiter Rhein-Neckar Löwen (17.2.), ehe erneut drei Tage später die Champions-League-Partie bei RK Celje ansteht (20.2.).

(dpa)
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