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EHF-Pokal
Titelverteidiger Berlin muss um Weiterkommen zittern

Füchse Berlin müssen im EHF-Cup ums Weiterkommen zittern
Das Team von Dagur Sigurdsson muss sich im Rückspiel steigern. FOTO: dpa, lus jhe nic
Berlin. Titelverteidiger Füchse Berlin muss im EHF-Cup um den Einzug in die Gruppenphase bangen. Der Handball-Klubweltmeister kam im Hinspiel der dritten Runde im ungewohnten Sportforum Hohenschönhausen gegen Chambery Savoie HB aus Frankreich trotz der zwölf Treffer von Petar Nenadic nicht über ein 31:31 (16:15) hinaus.

Zum Weiterkommen benötigen die Hauptstädter im Rückspiel einen Auswärtssieg oder ein Remis mit mindestens 32 Toren.

Der SC Magdeburg legte dagegen durch das 42:37 (22:15) gegen Csurgoi KK aus Ungarn eine ordentliche Basis. Der dritte deutsche Starter Frisch Auf Göppingen kann nach dem 39:29 (20:17) beim polnischen Vertreter Gornik Zabrze fast schon für die Gruppenphase planen. Die Rückspiele finden am 28./29. November statt.

Die Füchse konnten wegen der gleichzeitig stattfindenden Cheerleading-WM nicht in der heimischen Max-Schmeling-Halle antreten. Das Spiel ging zudem komplett ohne Gästefans über die Bühne. Nach den Terroranschlägen von Paris gaben die Anhänger von Chambery ihre 200 Gäste-Tickets wieder zurück.

"Das Spiel stand unter keinem guten Stern. Zunächst die komplizierte Hallensuche, dann die schrecklichen Ereignisse im Land unserer Gäste", sagte Füchse-Präsident Frank Steffel: "Das heutige Unentschieden geht zu Teilen auf die ungewohnte Platte in der eigenen Stadt und die vielen verletzungsbedingten Ausfälle."

Das deutsche Trio hatte Freilose in den ersten Runden, die Sieger der dritten Runde ziehen in die Gruppenphase ein.

(areh/sid)
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