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Handball
Funktionär Harald Wallbaum unerwartet gestorben

Dortmund. Der deutsche Handball trauert um Harald Wallbaum. Der Direktor für Finanzen und Organisation im Deutschen Handballbund (DHB) ist in der Nacht auf Sonntag nach kurzer schwerer Krankheit im Alter von 61 Jahren gestorben. Das teilte der Verband am Montag mit.
"Die Nachricht hinterlässt uns fassungslos und in tiefer Trauer. Unsere Gedanken sind bei Harald Wallbaum und seinen Angehörigen, denen unser Mitgefühl gilt. Der Handball in Deutschland hat eine Persönlichkeit verloren, die unseren Sport gelebt hat", sagte DHB-Präsident Andreas Michelmann. Wallbaum war seit 2002 beim DHB beschäftigt und als Geschäftsführer auch einer der Mitorganisatoren der Männer-WM 2007, bei der die deutsche Mannschaft den Titel gewonnen hatte. Zuletzt war er verantwortlich für die Organisation unter anderem aller Länderspiele sowie Haushaltsplanung. "Sein Tod reißt eine Lücke", erklärte DHB-Generalsekretär Mark Schober. Diplom-Finanzwirt Wallbaum war vor der Zeit beim DHB unter anderem Geschäftsführer des Bundesligisten TBV Lemgo. Als Begründer des Ligaverbandes der Frauen-Bundesliga (HBF) sowie ehemaliger Manager des Bundesligisten HSG Blomberg-Lippe gehörte Wallbaum zu den prägenden Persönlichkeiten im deutschen Frauen-Handball. "Mit seiner Energie und seinem Engagement wird er uns ein Vorbild bleiben", sagte der HBF-Vorsitzende Berndt Dugall.

(dpa)
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