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Handball-Bundesliga
Berlin geht im Spitzenspiel gegen Kiel unter

Handball-Bundesliga: Berlin geht im Spitzenspiel gegen Kiel unter
Alle Besprechungen waren für die Füchse Berlin am Mittwochabend vergebens. FOTO: dpa, kdg wst
Berlin. Der THW Kiel hat die Siegesserie der Füchse Berlin in der Handball-Bundesliga beendet und die Tabellenspitze erobert. Während die Hauptstädter im Topspiel chancenlos waren, wurden die Rhein-Neckar Löwen in Gummersbach ihrer Favoritenrolle gerecht.

Der deutsche Rekordmeister gewann am Mittwochabend das Topspiel bei den Füchsen Berlin mit 26:18 (13:7). Die Kieler fügten den chancenlosen Hauptstädtern vor 8754 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle nach sechs Siegen die erste Saisonniederlage bei und liegen mit 12:2 Punkten aufgrund des klar besseren Torverhältnisses vor den Füchsen auf Rang eins. Der deutsche Meister Rhein-Neckar Löwen wurde mit dem 27:20 (15:6) beim VfL Gummersbach seiner Favoritenrolle gerecht. In der Tabelle bleiben die Löwen mit 10:2 Punkten Vierter.

Der THW spielte vier Tage nach der unglücklichen 25:26-Niederlage in der Champions League beim FC Barcelona seine ganze Klasse aus und zeigte den zuvor von Erfolg zu Erfolg geeilten Berlinern die Grenzen auf. Bereits die Anfangsphase gehörte dem Gast. Die Füchse, die ohne den an der Schulter verletzten Nationalspieler Fabian Wiede auskommen mussten, legten erst nach dem 1:5 ihre Nervosität ab. In der 16. Minute verkürzten sie durch Nenadic auf 5:6.

Mehr ließen die kompakt stehenden Kieler indes nicht zu. Vor allem aus dem Rückraum kam von den Füchsen zu wenig. Durch schnelle Gegenstöße vor allem durch Linksaußen Raul Santos, den mit fünf Toren besten Kieler, zog der THW zur Halbzeit auf 13:7 davon. Im zweiten Durchgang bemühten sich die Berliner vergeblich gegen abgezockte Gäste um den Anschluss.

(dpa)
 
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