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Deutsche Gruppengegner im Porträt

Wir stellen die deutschen Gruppengegner bei der EM 2018 in Kroatien näher vor.

Deutsche Gruppengegner im Porträt

Slowenien

Die Slowenen sind der wohl stärkste Gegner der deutschen Handballer in der Vorrunde. Vor einem Jahr überraschte das Team mit Platz drei bei der WM in Frankreich. Die Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) hat aber gute Erfahrungen mit den Slowenen gemacht. Im EM-Finale 2004 gab es einen Sieg gegen den damaligen Gastgeber, in der Qualifikation für die anstehenden EM wurden ebenfalls zwei souveräne Erfolge gefeiert

Deutsche Gruppengegner im Porträt

"Sie sind als aktueller WM-Dritter einer der spielstärksten Mannschaften des Turniers. Sie kommen über alle Positionen und haben unheimlich starke Außenspieler", sagte Bundestrainer Christian Prokop, der sich zudem auf ein Auswärtsspiel einstellt: "Ich erwarte von Slowenien als Nachbarland den größten Fansupport. Das wird ebenfalls eine sehr große Herausforderung."

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Mazedonien

Kiril Lazarov ist der unumstrittene Star des letzten deutschen Vorrundengegners. Auch wenn der wurfgewaltige Rückraumspieler inzwischen schon 37 Jahre alt ist, ist das Spiel auf ihn und seinen jüngeren Bruder Filip zugeschnitten. "Es wäre aber ein Fehler, diese Mannschaft auf die Lazarov-Brüder zu reduzieren. Wenn man Ristovski im Tor sieht, der Spiele entscheiden kann, oder auch ein Filip Taleski, der in der Bundesliga zwar unter Wert spielt, aber ein riesiges Potenzial hat, dann wissen wir, dass die Aufgabe schwer wird", sagte Bundestrainer Christian Prokop.

Deutsche Gruppengegner im Porträt

Mazedonien nimmt zum fünften Mal an einer WM teil. Größter Erfolg war Platz fünf vor sechs Jahren, als man gegen die deutsche Mannschaft in der Vorrunde hauchdünn (23:24) verlor.

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Montenegro

Der deutsche Auftaktgegner Montenegro nimmt zum vierten Mal an einer EM teil. Zuletzt landete das Team zweimal auf dem 16. und damit letzten Platz, 2008 reichte es immerhin zu Rang zwölf. In der Qualifikation gab es einen Sieg gegen Schweden und zwei Unentschieden gegen Russland.

Deutsche Gruppengegner im Porträt

Montenegro sei "keine Laufkundschaft" und verfüge über einen "starken Rückraum", sagte Bundestrainer Christian Prokop. Aber auch in der Abwehr ist Montenegro flexibel und wird die Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) mit wechselnden Systemen vor unterschiedliche Aufgaben stellen. Vom Papier her ist Montenegro allerdings der schwächste der drei Vorrundengegner. Doch das deutsche Team ist gewarnt: In der schmachvoll verpassten Qualifikation für die EM 2014 setzte es die zwei bittersten Pleiten der jüngeren deutschen Handballgeschichte. "Sie sind sehr heißblütig und spielen ein bisschen dreckig", sagte Routinier Steffen Weinhold.