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Handball-Bundesliga
Löwen gehen als Spitzenreiter in EM-Pause

Fotos: Kiel deklassiert Löwen
Fotos: Kiel deklassiert Löwen FOTO: dpa, ahe htf
Mannheim. Die Rhein-Neckar Löwen haben den vorweihnachtlichen Rückschlag in Kiel verdaut und überwintern an der Tabellenspitze der Handball-Bundesliga.

Das Team von Trainer Nikolaj Jacobsen setzte sich am letzten Spieltag vor der EM-Pause gegen den SC Magdeburg 27:25 (16:9) durch. Am 23. Dezember hatten die Löwen bei Rekordmeister THW Kiel ihre zweite Saisonniederlage kassiert und Nationalspieler Patrick Groetzki mit einem Wadenbeinbruch für Monate verloren.

Während Kiel erst am Sonntag (18.15 Uhr) beim abstiegsgefährdeten Bergischen HC gefordert ist, erkämpfte sich die SG Flensburg-Handewitt einen wichtigen Sieg im Titelrennen. Der Pokalsieger setzte sich mit einer deutlichen Leistungssteigerung nach der Pause beim TBV Lemgo 32:30 (12:17) durch. Rechtsaußen Lasse Svan und Linksaußen Anders Eggert überragten mit elf und zehn Toren, für Lemgo erzielte Tim Hornke acht Treffer. Zudem gewann die HSG Wetzlar gegen Schlusslicht TuS N-Lübbecke 33:24 (18:12).

In Mannheim traf Mads Mensah Larsen achtmal für die Löwen, die weiterhin auf Kapitän Uwe Gensheimer wegen einer Entzündung der rechten Achillessehne und eines Muskelfaserrisses in der rechten Wade verzichten müssen. Für Magdeburg, das nach der Pause den Rückstand zwischenzeitlich bis auf ein Tor verkürzte, erzielte Robert Weber neun Tore.

"Wir haben die Souveränität verloren, das kostet Kraft", sagte Löwen-Spielmacher Andy Schmid bei Sport1: "Heute haben wir gesehen, dass nicht mehr viele Körner übrig sind."

(seeg/sid)
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